Energy, Aktie

ABO Energy Aktie: Sanierung läuft

30.01.2026 - 09:45:31

ABO Energy erhält durch ein Stillhalteabkommen mit Gläubigern Zeit für die Sanierung, steht aber vor einem erwarteten Jahresverlust von 170 Millionen Euro. Gleichzeitig sichert sich das Unternehmen neue Wasserstoff- und Windprojekte.

ABO Energy steht vor einem Kraftakt: Während das Unternehmen mit seinen Gläubigern um finanzielle Luft ringt, laufen die operativen Geschäfte weiter. Ein Stillhalteabkommen verschafft Zeit für die Sanierung – doch der erwartete Verlust von 170 Millionen Euro für 2025 zeigt die Dimension der Herausforderung. Gleichzeitig sichert sich der Projektierer neue Aufträge und treibt das Zukunftsthema Wasserstoff voran.

Die Fakten im Überblick:

  • Stillhalteabkommen mit Gläubigern seit 26. Januar
  • Erwarteter Jahresverlust 2025: rund 170 Millionen Euro
  • Wasserstoff-Kooperation mit polnischem Energiekonzern Orlen
  • Verkauf von drei Solarprojekten in Frankreich (85 MWp)
  • Zuschläge für drei Windprojekte in Deutschland

Gläubiger geben Schonfrist

Das am 26. Januar unterzeichnete Stillhalteabkommen sichert ABO Energy die nötige Atempause. Die wesentlichen Gläubigerbanken verzichten vorerst auf Kündigungen bestehender Finanzierungslinien. In der ersten Februarhälfte wird ein Sanierungsgutachten erwartet, das den Weg zurück in die Profitabilität skizzieren soll.

Der hohe Verlust für 2025 resultiert aus veränderten Marktbedingungen, Sonderabschreibungen und verschobenen Projektverkäufen. Ein bereits gestartetes Transformationsprogramm soll Kosten senken und Strukturen verschlanken.

Wasserstoff-Deal mit Orlen

Trotz der angespannten Finanzlage bleibt das operative Geschäft in Bewegung. Die Absichtserklärung mit dem polnischen Konzern Orlen vom 27. Januar betrifft zwei finnische Wasserstoffprojekte. Ab den 2030er Jahren soll grüner Wasserstoff produziert und geliefert werden. Die Vereinbarung sichert die Nachfrageseite ab und unterstreicht ABO Energys Position im wachsenden Wasserstoffmarkt.

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Projektverkäufe bringen Mittelzuflüsse

Am 28. Januar gab das Unternehmen den Verkauf von drei Solarprojekten in Frankreich bekannt. Die Gesamtkapazität von 85 MWp bringt Einnahmen, die sich bis 2027 verteilen. Zusätzlich sicherte sich ABO Energy bei der jüngsten Ausschreibung der Bundesnetzagentur Zuschläge für drei Windprojekte in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Inbetriebnahme ist zwischen Ende 2026 und Mitte 2027 geplant.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob das Sanierungskonzept die Gläubiger überzeugt und ABO Energy die Kurve bekommt.

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