Energy, Aktie

ABO Energy Aktie: Restrukturierung

05.02.2026 - 03:54:34

ABO Energy vereinbart Stillhalteabkommen mit Gläubigern und erwartet ein Sanierungsgutachten. Das Unternehmen prognostiziert für 2025 einen hohen Verlust und informiert Anleiheinhaber digital.

ABO Energy verschafft sich im Ringen um eine finanzielle Stabilisierung Luft: Ein Stillhalteabkommen mit wichtigen Gläubigern soll Zeit kaufen, bis ein belastbarer Sanierungsplan steht. Gleichzeitig rückt ein Restrukturierungsgutachten in den Fokus, das in den nächsten Tagen als Grundlage für weitere Schritte dienen soll. Schon morgen will das Unternehmen Anleihegläubiger digital über den Stand der Dinge informieren.

Die wichtigsten Punkte:
– Stillhalteabkommen mit wesentlichen Gläubigern unterzeichnet
– Entwurf eines Sanierungsgutachtens in der ersten Februarhälfte erwartet
– Für 2025 wird ein Jahresverlust von rund 170 Mio. Euro prognostiziert
– Digitale Infoveranstaltung für Anleiheinhaber: morgen (Donnerstag)

Stillhalteabkommen: Zeitgewinn für den Plan

Ende Januar hat sich ABO Energy mit den Gläubigern wesentlicher Finanzierungsvereinbarungen auf ein Stillhalteabkommen geeinigt. Betroffen sind unter anderem syndizierte Kredite und Schuldscheindarlehen. Der Kern: Kündigungsrechte sollen vorerst nicht gezogen werden – das Unternehmen kann in Ruhe an einer tragfähigen Restrukturierung arbeiten.

Der nächste Schritt ist bereits skizziert. Auch Anleihegläubiger sollen einbezogen werden. Dafür will das Unternehmen zeitnah eine Abstimmung ohne Versammlung einberufen.

Warum die Restrukturierung nötig ist

Der Druck kommt aus der Ergebnisentwicklung: Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet das Unternehmen einen Jahresverlust von rund 170 Millionen Euro. Als Treiber nennt ABO Energy vor allem deutlich veränderte Marktbedingungen, die Sonderabschreibungen, Umsatzverschiebungen und niedrigere Entwicklermargen ausgelöst haben.

Konkret verweist das Unternehmen auf:
– überzeichnete Wind-an-Land-Auktionen in Deutschland,
– die Verschiebung wesentlicher Projekte ins Geschäftsjahr 2026,
– negative Entwicklungen in mehreren Auslandsmärkten.

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Was dürfte nun zum entscheidenden Taktgeber werden? Das angekündigte Restrukturierungsgutachten: Dessen Entwurf wird in der ersten Hälfte des Februars erwartet und soll die Basis für die weiteren Verhandlungen liefern.

Operative Meldungen – und ein fixer Termin

Trotz der finanziellen Baustellen meldete ABO Energy zuletzt auch Fortschritte im operativen Geschäft. Am 28. Januar kündigte das Unternehmen den Verkauf von drei Solarprojekten in Frankreich mit zusammen 85 MWp an. Am 29. Januar folgte eine Absichtserklärung mit dem polnischen Energiekonzern Orlen zur Produktion und Lieferung von grünem Wasserstoff.

Unmittelbar im Kalender steht nun ein Termin, der für Anleihegläubiger zentral ist: Morgen findet eine digitale Informationsveranstaltung für Inhaber von Anleihen statt, in der ABO Energy über die aktuellen Entwicklungen informieren will. Entscheidend bleibt dabei, welche Ergebnisse das Restrukturierungsgutachten liefert und welche konkreten Maßnahmen daraus abgeleitet werden.

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