35 / 5-Fokus-Rhythmus: Die längere Alternative zu Pomodoro
27.01.2026 - 02:09:12Der 35/5-Fokus-Rhythmus etabliert sich als neue Produktivitäts-Technik. Die Methode setzt auf 35 Minuten konzentrierter Arbeit, gefolgt von fünf Minuten Pause. Sie soll besonders für komplexe Schreib- und Denkaufgaben geeignet sein.
Die Technik ist eine Weiterentwicklung der bekannten Pomodoro-Methode. Statt 25 Minuten dauert die Fokusphase hier 35 Minuten. Das Ziel: tiefer in den kreativen Flow-Zustand eintauchen. Die anschließende, strikte Pause von fünf Minuten soll das Gehirn regenerieren.
Viele Anwender empfinden die klassischen 25 Minuten als zu kurz, um sich in anspruchsvolle Materie einzuarbeiten. Die längere Phase soll helfen, diesen Einstieg zu überwinden. Während des Fokus-Blocks sind alle Ablenkungen wie E-Mails oder Smartphones tabu.
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Warum funktioniert das Prinzip?
Die Methode basiert auf neuropsychologischen Erkenntnissen. Kurze, regelmäßige Pausen beugen der mentalen Ermüdung vor und halten die Konzentration hoch. Das Gehirn nutzt diese Pausen, um Informationen zu verarbeiten – das kann Kreativität und Problemlösung fördern.
Die 35-Minuten-Phase unterstützt zudem das Konzept des Deep Work. Dieser Begriff, geprägt von Professor Cal Newport, beschreibt die Fähigkeit, sich ohne Ablenkung auf schwierige Aufgaben zu konzentrieren. Die strukturierten Blöcke machen große, überwältigende Projekte greifbarer.
So starten Sie mit 35/5
Die Umsetzung ist unkompliziert, erfordert aber Disziplin. So gelingt der Einstieg:
* Aufgabe definieren: Unterteilen Sie große Schreibprojekte in klare, kleine Arbeitspakete.
* Timer stellen: Nutzen Sie eine Küchenuhr, Ihr Handy oder eine spezielle Intervall-App.
* Ablenkungen ausschalten: Schließen Sie E-Mail-Clients, stellen Sie das Smartphone stumm und informieren Sie Kollegen.
* Pausen einhalten: Beenden Sie die Arbeit nach 35 Minuten konsequent – auch mitten im Flow. Stehen Sie in der Pause auf und entspannen Sie.
Nach vier durchlaufenen Zyklen empfiehlt sich eine längere Erholungspause von 20 bis 30 Minuten.
Der Trend zur personalisierten Produktivität
Der 35/5-Rhythmus ist Teil eines größeren Trends. Starre Zeitvorgaben wie die klassische Pomodoro-Technik passen nicht mehr für jede Aufgabe. Daher experimentieren Nutzer mit verschiedenen Intervallen wie 40/20 oder 60/10.
Der Erfolg hängt weniger von der exakten Minutenzahl ab als von der konsequenten Trennung zwischen Arbeit und Erholung. Diese Disziplin wirkt dem ineffizienten Multitasking entgegen. Die Zukunft des Zeitmanagements liegt in flexiblen, individuell anpassbaren Systemen.


