USA, Computer

Neuer Job für KI-Ära: Türschließer für Robotaxis

14.02.2026 - 02:22:18

Robotaxis der Google-Schwesterfirma meistern den Straßenverkehr - aber wenn Passagiere nach der Fahrt die Türen nicht schließen, haben sie ein Problem. Die Lösung: Ein Mensch springt ein.

Selbstfahrende Autos stoßen im Alltag auf eine ganz spezielle Grenze: Die Robotaxi-Firma Waymo beauftragt Helfer über eine Online-Plattform, um von Fahrgästen offengelassene Türen zu schließen. Waymo bestätigte, dass in einem Pilotprogramm in der US-Stadt Atlanta Kuriere des Essenslieferanten Doordash um Hilfe gebeten werden. Es handle sich um «seltene» Fälle.

Waymo setzt aktuell umgebaute Wagen von Jaguars Elektro-Modell I-Pace ein, die klassische Türen haben. Da die Autos fahrerlos unterwegs sind, ist keiner da, um womöglich von Passagieren offengelassene Türen zu schließen. Die nächste Generation der Waymo-Robotaxis soll wieder elektrisch steuerbare Schiebetüren haben - so wie auch das vorherige Modell auf Basis des Minivans Chrysler Pacifica. Waymo hatte bei den Jaguaren auch damit experimentiert, offene Türen durch ruckartiges Anfahren zu schließen.

11,25 US-Dollar fürs Türschließen 

Im Netz machte in den vergangenen Tagen der Beitrag eines Doordash-Kuriers die Runde, der per Screenshot das Angebot belegte, für 11,25 US-Dollar (rund 9,50 Euro) die Tür eines Waymo-Fahrzeugs zu schließen.

Wie oft Fahrgäste Waymo-Türen nicht schließen, ist nicht öffentlich bekannt. Allerdings machen die Wagen inzwischen mehr als 400.000 bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche in sechs US-Städten sowie dem Silicon Valley. Daher dürfte es selbst bei geringer Häufigkeit einige solche Situationen geben.

@ dpa.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.

Weitere Meldungen

Facebook-Konzern erwägt Gesichtserkennung in seinen Brillen. Auch Meta denkt über Gesichtserkennung in den Geräten nach. US-Studenten demonstrierten bereits, wie man mit Hilfe der Kamera-Brillen vom Facebook-Konzern Meta Fremde identifizieren kann. (Wissenschaft, 13.02.2026 - 19:59) weiterlesen...

Instagram-Chef bestreitet Suchtpotenzial der App. Die Firmen wehren sich. Doch der Prozess in Los Angeles könnte gravierende Folgen für die Branche haben. Online-Plattformen wird in einer US-Klage vorgeworfen, ihre Dienste machten süchtig. (Wissenschaft, 12.02.2026 - 03:03) weiterlesen...

Microsoft warnt vor gefährlicher Schatten-KI. Warum Schatten-KI zur wachsenden Gefahr für Unternehmen wird. Wenn Mitarbeiter KI-Tools ohne Wissen der IT-Abteilung nutzen, entstehen neue Sicherheitsrisiken. (Wissenschaft, 10.02.2026 - 17:00) weiterlesen...

KI bei WhatsApp – EU droht Meta mit Zwangsmaßnahmen. Der Marktführer WhatsApp vom Meta-Konzern lässt laut EU-Kommission aber nur eine KI zu: «Meta AI». Brüssel will das ändern. Künstliche Intelligenz soll Nutzern auch in Messenger-Apps helfen. (Wissenschaft, 09.02.2026 - 13:05) weiterlesen...

KI bei Whatsapp – EU droht Meta mit Zwangsmaßnahmen Nur Metas KI auf Whatsapp? Die EU sieht ein Problem für den fairen Wettbewerb auf dem KI-Markt - und kündigt an, europäisches Recht im Zweifel auch mit Zwang durchzusetzen. (Wissenschaft, 09.02.2026 - 11:36) weiterlesen...

KI-Firmen duellieren sich bei Super-Bowl-Werbung. Das machte auch vor Werbung beim Super Bowl nicht halt. Im Wettbewerb der KI-Firmen sind OpenAI und Anthropic besonders erbitterte Rivalen. (Wissenschaft, 09.02.2026 - 07:58) weiterlesen...