Forschung gewürdigt: 2. Nachwuchs-Wissenschaftspreis / der Deutschen Osteopathie Stiftung
04.04.2025 - 17:07:57Forschung gewürdigt: 2. Nachwuchs-Wissenschaftspreis / der Deutschen Osteopathie Stiftung. Idstein - Ein starkes Zeichen für die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Osteopathie setzte die 2. Verleihung des Nachwuchs-Wissenschaftspreises der Deutschen Osteopathie Stiftung (DOS) am 4. April an der Hochschule Fresenius in Idstein. 30 eingereichte Arbeiten, mehr als doppelt so viele wie bei der Premiere im Vorjahr, und zwei inspirierende Impulsvorträge zeigten, welchen Beitrag die Forschung zur Anerkennung dieser medizinischen Disziplin leistet.
Als Standortleiter und Studiendekan begrüßte Prof. Dr. Stephan Haubold von der Hochschule Fresenius die Gäste im voll besetzten historischen Hörsaal. Auch der DOS-Vorstand - Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann, Hochsprung-Olympiasiegerin und Osteopathie-Botschafterin Heike Henkel und Prof. Dr. Holger Cramer- hieß die Anwesenden willkommen. Prof. Dr. Cramer, Inhaber des ersten Lehrstuhls für die Erforschung komplementärmedizinischer Verfahren an der Universität Tübingen, sprach über die "Bedeutung exzellenter Forschung für die Osteopathie". Anschließend gab Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch, Vorsitzender des Stiftungsrates und Leiter des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung, spannende Einblicke in die wissenschaftliche Entwicklung der Osteopathie in Deutschland.
Auszeichnung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten
Im Mittelpunkt des Nachmittags stand die Prämierung exzellenter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die ausgezeichneten Arbeiten - zwei Promotionen, zwei Masterarbeiten sowie eine Bachelor- und eine D.O-Arbeit - decken ein breites Spektrum osteopathischer Forschung ab - von der Schmerztherapie bis zur Behandlung chronischer Erkrankungen.
Bedeutung der Forschung für die Zukunft der Osteopathie
Die prämierten Arbeiten verdeutlichen das enorme Potenzial osteopathischer Forschung und können zur Anerkennung der Osteopathie im Gesundheitssystem beitragen.
Die Deutsche Osteopathie Stiftung wird auch in Zukunft innovative Forschung unterstützen, um die Evidenz osteopathischer Methoden weiter zu stärken und die bestmögliche Versorgung für Patienten zu gewährleisten.
Hintergrund:
Die 2023 gegründete Deutsche Osteopathie Stiftung fördert Forschungsprojekte und Studien, ist Plattform für den interdisziplinären, wissenschaftlichen Diskurs sein sowie als Netzwerker zwischen konventioneller und integrativer Medizin aktiv werden. Der Stiftungsvorstand besteht aus der Osteopathin, Dozentin und Vorsitzenden des Verbandes der Osteopathen Deutschland, Prof. Marina Fuhrmann, der mehrfachen Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Hochsprung, Heike Henkel, sowie Prof. Dr. Holger Cramer, Professor für die Erforschung komplementärmedizinischer Verfahren der Universität Tübingen.
Gut zu wissen:
Osteopathie ist eine eigenständige, ganzheitliche Form der Medizin, in der Diagnostik und Behandlung mit den Händen erfolgen. Osteopathie geht dabei den Ursachen von Beschwerden auf den Grund und behandelt den Menschen in seiner Gesamtheit. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend. Da es für osteopathische Forschung bislang keine staatlichen Forschungsmittel gibt, fördert die privat und durch Spenden finanzierte Deutsche Osteopathie-Stiftung Forschungs- und Wissenschaftsprojekte zur Osteopathie.
Informationen zu den ausgezeichneten Forschungsarbeiten:
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