Deutschland, Verkehr

Studie: Fast jedes zweite Auto bleibt täglich ungenutzt

21.11.2025 - 11:39:08

Welche Verkehrsmittel nutzen Bürgerinnen und Bürger am häufigsten? Darum geht es in einer großen Mobilitäts-Studie.

  • Eine Fahrt über die Autobahn - nicht für jeden erstrebenswert. (Illustration) - Foto: Julian Stratenschulte/dpa

    Julian Stratenschulte/dpa

  • Auf dem Land sind viele auf das Auto angewiesen. (Illustration) - Foto: Patrick Pleul/dpa

    Patrick Pleul/dpa

  • Fußverkehr gewinnt an Bedeutung. (Illustration) - Foto: Michael Brandt/dpa

    Michael Brandt/dpa

Eine Fahrt über die Autobahn - nicht für jeden erstrebenswert. (Illustration) - Foto: Julian Stratenschulte/dpaAuf dem Land sind viele auf das Auto angewiesen. (Illustration) - Foto: Patrick Pleul/dpaFußverkehr gewinnt an Bedeutung. (Illustration) - Foto: Michael Brandt/dpa

Das Auto ist das wichtigste Verkehrsmittel in Deutschland - steht aber häufiger ungenutzt herum. Autos werden im Durchschnitt pro Tag immer weniger genutzt, wie die Studie «Mobilität in Deutschland» im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums ergab. Demnach wird fast die Hälfte der Autos an einem durchschnittlichen Tag nicht bewegt - 2008 sei lediglich ein Drittel der Autos am Tag stehen geblieben. 

Weitere Ergebnisse: Der Fußverkehr hat an Bedeutung gewonnen. Elektroautos unterscheiden sich laut Studie in ihren Einsatzmustern, den Jahresfahrleistungen und den einzelnen Streckenlängen pro Fahrt kaum noch von Verbrennerfahrzeugen. Die Vorgänger-Studie 2017 habe ergeben, dass Elektroautos überwiegend für kurze Strecken genutzt worden. Heute liege der Anteil für längere Strecken mit 13 Prozent annähernd gleich auf mit den Weglängen, die mit Verbrennerfahrzeugen zurückgelegt werden.

Die Studie basiert laut Ministerium auf einer bundesweiten Befragung von Haushalten in mehr als 1.000 Städten und Gemeinden zu ihrem alltäglichen Verkehrsverhalten. Zwischen Mai 2023 und Juni 2024 seien über 218.000 Haushalte und rund 421.000 Personen befragt worden. Die Studie wurde bereits in den Jahren 2002, 2008 und 2017 erhoben.

@ dpa.de

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