Heizkostenprognose 2024: (Regional) hohe Nachzahlungen trotz fallender Energiepreise und milden Temperaturen
20.01.2025 - 10:42:05Mainz, Worms und Braunschweig besonders sparsam - Andernach ist Schlusslicht
Trotz der insgesamt besseren Preislage und den milden Temperaturen - das Jahr 2024 war in der Heizperiode gegenüber 2023 um 1,3 % wärmer - bestehen dennoch signifikante regionale Unterschiede bei Verbrauch und Heizkosten. So zeichnet sich etwa in Mainz (-26,1%), Worms (-23 %) und Braunschweig (-20,5 %) ein deutlicher Rückgang des Energieverbrauchs ab. Besonders schlecht schneidet hingegen in diesem Jahr der Südwesten im nationalen Energiespar-Ranking ab. Von den Städten und Gemeinden mit den größten Mehrverbräuchen im Jahr 2024 befinden sich vier in Baden-Württemberg darunter Lahr (+24,1 %), Freiburg im Breisgau (+ 21,6 %), Pfullendorf (+18,1 %) und Laupheim (17,3 %). Schlusslicht bildet die rheinland-pfälzische Stadt Andernach. Hier betrug der Mehrverbrauch bei Heizwärme 39,9 % und auch die Steigerungen bei den Heizkosten je Energieträger waren am höchsten: Strom (+30,9 %), Gas (+34,9 %), Öl (+33,5 %), Fernwärme (+77,8 %).
"Angesichts stark schwankender Energiepreise gewinnt das Thema Energieeffizienz weiter an Bedeutung. Auch unsere Heizkostenprognose lässt vermuten, dass sich das Verhalten der Menschen bei der Nutzung von Heizenergie zum Positiven verändert", so Matthias Hartmann, CEO von Techem. "Technologische Innovationen sind der Schlüssel, um Energieverbrauch und -kosten nachhaltig zu senken. Bei Techem setzen wir auf smarte, geringinvestive Lösungen, basierend auf unserer digitalen Plattform für alle Verbrauchsarten. Mit unserem Digitalen Heizungskeller, der auf Monitoring und optimierter Betriebsführung von Heizungsanlagen basiert, lassen sich durchschnittlich 15 % Energie einsparen und Emissionen deutlich reduzieren. Gleichzeitig schaffen unsere intelligenten Messsysteme vollständige Verbrauchstransparenz und ermöglichen es, Verbräuche flexibel an die schwankende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien anzupassen."
Über die Methodik
Grundlage der vorliegenden Verbrauchsprognose sind Temperaturdaten des Deutschen Wetterdienstes aus den Jahren 2023 bis 2024 sowie Daten des Statistischen Bundesamtes zu den Preisen für verschiedene Energieträger im betreffenden Zeitraum. Die Prognose beruht auf einer Auswertung der Preis- und Verbrauchsentwicklung des Techem Research Institutes on Sustainability (TRIOS) für das vergangene Jahr. Ob Mehrkosten für Verbrauchende entstehen und wie hoch diese ausfallen, lässt sich nach Abrechnungserstellung sagen. Weiterführendes Datenmaterial finden Sie hier.
Informationen zu unseren niedriginvestiven, digitalen Monitoring-Lösungen, wie dem Digitalen Heizungskeller, finden Sie hier. Wie Smart Metering genau funktioniert, erklären wir Ihnen hier.
[1] Verbrauchskosten für Raumheizwärme beinhalten keine Kosten für Trinkwasser-Erwärmung
Über Techem
Techem ist ein führender Serviceanbieter für smarte und nachhaltige Gebäude. Die Leistungen des Unternehmens decken die Themen Energiemanagement und Ressourcenschutz, Wohngesundheit und Prozesseffizienz in Immobilien ab. Das Unternehmen wurde 1952 gegründet, ist heute mit über 4.000 Mitarbeitenden in 18 Ländern aktiv und hat mehr als 13 Millionen Wohnungen im Service. Techem bietet Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Wärme und Wasser in Immobilien sowie regenerative Versorgungskonzepte und -lösungen an. Als Marktführer in der Funkfernerfassung von Energieverbrauch in Wohnungen treibt Techem die Vernetzung und die digitalen Prozesse in Immobilien weiter voran. Moderne Multisensorgeräte sowie Funkrauchwarnmelder mit Ferninspektion, ein Messstellenbetrieb, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie Leistungen rund um die Verbesserung der Trinkwasserqualität in Immobilien ergänzen das Lösungsportfolio für die Wohnungs- und Gewerbeimmobilienwirtschaft. Weitere Informationen finden Sie unter www.techem.com
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