Bolschoi, Theater

Rodion Schtschedrin gehört zu den bekanntesten russischen Komponisten.

29.08.2025 - 08:04:28

Bolschoi Theater: Russischer Komponist Schtschedrin ist tot. Für seine Frau, die berühmte Primaballerina Maja Plissezkaja, schrieb er eine Suite als musikalischen Liebesbeweis. Nun starb er.

  • Rodion Schtschedrin galt als einer der berühmtesten Komponisten der Gegenwart. Archivbild) - Foto: picture alliance / dpa

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  • Der russische Komponist Rodion Schtschedrin ist im Alter von 92 Jahren gestorben. (Archivfoto) - Foto: Sergei Chirikov/dpa

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  • Schtschedrins «Carmen-Suite» war ein musikalischer Liebesbeweis für seine Frau, die 2015 gestorbene Primaballerina Maja Plissezkaja. (Archivfoto) - Foto: Pierre Guillaud/AFP/dpa

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Rodion Schtschedrin galt als einer der berühmtesten Komponisten der Gegenwart. Archivbild) - Foto: picture alliance / dpaDer russische Komponist Rodion Schtschedrin ist im Alter von 92 Jahren gestorben. (Archivfoto) - Foto: Sergei Chirikov/dpaSchtschedrins «Carmen-Suite» war ein musikalischer Liebesbeweis für seine Frau, die 2015 gestorbene Primaballerina Maja Plissezkaja. (Archivfoto) - Foto: Pierre Guillaud/AFP/dpa

Der weltberühmte russische Komponist Rodion Schtschedrin ist nach Angaben des Bolschoi Theaters in Moskau im Alter von 92 Jahren gestorben. Das Theater sprach in einer Mitteilung bei Telegram von einem Weltklassiker und dem «größten Genie der Gegenwart». Der am 16. Dezember 1932 in Moskau geborene Künstler hatte eine Vielzahl von Werken komponiert, darunter auch die Oper «Lolita». Seine «Carmen-Suite» - ein musikalischer Liebesbeweis für seine Frau, die 2015 gestorbene Primaballerina Maja Plissezkaja - brachte ihm den internationalen Durchbruch. 

«Rodion Schtschedrin ist ein einzigartiges Phänomen und eine Epoche in der Welt der Musikkultur. Seine Opern, Ballette und symphonischen Werke werden seit vielen Jahrzehnten mit großem Erfolg auf allen großen Bühnen der Welt aufgeführt», teilte das Bolschoi Theater weiter mit. Schtschedrin gehört zu den bekanntesten russischen Komponisten. Lange pendelte er zwischen drei Wohnsitzen in Moskau, München und Litauen. 

«Das unschätzbare kreative Erbe Schtschedrins findet stets Resonanz in den Herzen des Publikums», hieß es in der Mitteilung. Sein Tod sei «eine große Tragödie und ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Welt der Kunst». Ein von vier Orchestern in Auftrag gegebenes Oboenkonzert erlebte 2010 bei der Dresdner Philharmonie seine deutsche Erstaufführung.

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