Deutschland, Frankreich

Wetter: Bahnverkehr rollt an - Jetzt droht Glatteis

11.01.2026 - 10:31:49

Nach Wintersturm «Elli» rollt der Bahnverkehr im Norden Stück für Stück wieder an. Auf den Straßen verlief die Nacht glimpflich - doch es droht schon neues Ungemach.

  • Der Fernverkehr auf den wetterbedingt gesperrten Hauptstrecken soll nun wieder anlaufen.  - Foto: Moritz Frankenberg/dpa

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  • Das Winterwetter hat den Bahnverkehr schwer getroffen. - Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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  • Vielerorts gab es auch im Nahverkehr Probleme. - Foto: Christian Charisius/dpa

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  • Bei der Bahn kam es zu chaotischen Zuständen - wie hier am überfüllten Hamburger Hauptbahnhof. - Foto: Bodo Marks/dpa

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  • Wintersportler können sich derweil über die schönen Seiten der Jahreszeit freuen. - Foto: Michael Reichel/dpa

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Der Fernverkehr auf den wetterbedingt gesperrten Hauptstrecken soll nun wieder anlaufen.  - Foto: Moritz Frankenberg/dpaDas Winterwetter hat den Bahnverkehr schwer getroffen. - Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpaVielerorts gab es auch im Nahverkehr Probleme. - Foto: Christian Charisius/dpaBei der Bahn kam es zu chaotischen Zuständen - wie hier am überfüllten Hamburger Hauptbahnhof. - Foto: Bodo Marks/dpaWintersportler können sich derweil über die schönen Seiten der Jahreszeit freuen. - Foto: Michael Reichel/dpa

Der wetterbedingt teils ausgesetzte Fernverkehr der Bahn in Norddeutschland ist nach Unternehmensangaben auf allen Hauptstrecken wieder angelaufen. Allerdings sei zunächst nur ein reduziertes Angebot möglich und es könne noch zu Ausfällen kommen, teilte die Deutsche Bahn (DB) am Sonntagvormittag mit.

Die Bahn hatte wegen Wintersturm «Elli» den Fernverkehr im Norden Deutschlands seit Freitag zeitweise komplett eingestellt. Als Ursache der anhaltenden Probleme wurden Schneeverwehungen auf bereits geräumten Gleisen sowie eingefrorene und blockierte Weichen genannt.

Bereits seit Samstagmittag läuft den Angaben zufolge der Bahnverkehr auf der Verbindung Hamburg–Bremen-Osnabrück–NRW–Frankfurt. Seit Sonntagfrüh fahren wieder Züge auf den Verbindungen Hamburg–Hannover–Kassel–Süddeutschland, Berlin–Hannover–NRW und Hamburg–Berlin. Im Laufe des Sonntags sollte der Verkehr Richtung Dänemark und Niederlande sowie an die Küsten wieder aufgenommen werden.

Auf den Straßen droht gefrierender Regen

Auf Straßen kam es in der Nacht zu Sonntag regional zu Glätteunfällen, insgesamt blieb die Lage aber vergleichsweise entspannt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte mit Stand Samstagabend alle bestehenden Unwetterwarnungen vor starkem Schneefall aufgehoben.

Auf eine eisige Nacht folgte vielerorts ein traumhafter Wintersonntag mit viel Sonne über den frisch verschneiten Landschaften. Der Meteorologe Marcel Schmidt vom DWD erwartete einen «Wintertag wie aus dem Bilderbuch».

Doch nach der Verschnaufpause droht direkt neues Chaos. Schon in der Nacht zu Montag könne Schnee in Regen übergehen, der auf den kalten Böden gefriert und zu Glatteis führt, hieß es vom DWD. Am Montag breite sich der gefrierende Regen auf weite Teile des Landes aus.

Lawinengefahr in den Alpen 

Gefahr droht nicht nur auf Straßen, sondern auch abseits gesicherter Pisten: Nach den Schneefällen ist die Lawinengefahr in den Alpen größer, regional wurde für Sonntag Lawinen-Warnstufe vier - von insgesamt fünf - ausgerufen.

In Savoyen in Frankreich kamen bei Lawinenabgängen Medienberichten zufolge drei Skifahrer ums Leben. Zwei der Opfer starben in Val d'Isère wegen einer Lawine abseits der Piste, ein weiterer Skifahrer bei einer Lawine abseits der Piste in Arêches-Beaufort, das in derselben Gegend liegt.

@ dpa.de

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