In Bischofshofen steigt das große Tournee-Finale.
06.01.2026 - 05:03:04Letzte Chance «Spurfräse»? Prevc vor Tournee-Sieg. Andreas Wellinger und Philipp Raimund sprechen über den designierten Gesamtsieger.
An das große Skisprung-Wunder glaubt Andreas Wellinger nicht. Dass Vierschanzentournee-Dominator Domen Prevc seinen riesigen Vorsprung beim Finale in Bischofshofen noch aus der Hand gibt, hält der Olympiasieger quasi für unmöglich.
«Da müsste Domens Ski von der Spurfräse überfahren oder er disqualifiziert werden», sagte der 30-Jährige. «Ansonsten brennt da nichts mehr an.» Teamkollege Philipp Raimund schätzte die Chance, dass Prevc nicht den goldenen Adler gewinnt, auf «ein Prozent».
Zwei Tournee-Springen hat Prevc schon gewonnen
Prevc prägt die 74. Ausgabe der Tournee seit dem ersten Tag. Der 26 Jahre alte Slowene gewann in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen. In Innsbruck wurde er Zweiter. Sein Vorsprung auf den im Gesamtklassement zweitplatzierten Österreicher Jan Hörl, der ganz knapp vor seinem Landsmann Stephan Embacher liegt, beträgt umgerechnet etwa 23 Meter. Auch die Qualifikation in Bischofshofen gewann Prevc.
«Interessant wird das Duell um Platz zwei beziehungsweise den Tagessieg», sagte Wellinger. Einen deutschen Gewinner zum Tournee-Abschluss auf der Paul-Außerleitner-Schanze gab es seit Sven Hannawalds Vierfach-Triumph 2002 nicht mehr.
Im Tournee-Ranking liegt Felix Hoffmann als bester Springer aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher auf dem fünften Platz. Der 28-Jährige war in der Qualifikation allerdings nicht so stark und hat zudem Knieprobleme. Los geht's heute um 16.30 Uhr (ARD und Eurosport).





