WM, PDC

Buhrufe, Pfiffe und ein roter Kopf: Luke Littler hat turbulente Tage mit den Darts-Fans hinter sich.

04.01.2026 - 06:00:06

«Vielen Dank»: Weltmeister Littler versöhnt sich mit Fans. Nach dem Triumph wendet er sich erneut direkt an die Anhänger.

  • Littlers zweiter WM-Titel ist perfekt. - Foto: John Walton/PA Wire/dpa

    John Walton/PA Wire/dpa

  • Alles wieder gut: Littler versöhnt sich mit den Fans. - Foto: Dave Shopland/AP/dpa

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Littlers zweiter WM-Titel ist perfekt. - Foto: John Walton/PA Wire/dpaAlles wieder gut: Littler versöhnt sich mit den Fans. - Foto: Dave Shopland/AP/dpa

Das Wort richtete Luke Littler von der größten Darts-Bühne der Welt an die Fans im Alexandra Palace. «Unglaublich. Vielen Dank noch mal», sagte der englische Weltmeister nach seinem 7:1-Erfolg im WM-Finale gegen den Niederländer Gian van Veen. Weniger als eine Woche nach seinem Zwist mit dem Publikum im Achtelfinale gegen Rob Cross war für Littler alles wieder gut.

In jenem Spiel zum Jahresabschluss 2025 war er ausgebuht und ausgepfiffen worden. «Es stört mich nicht», hatte Littler im Bühneninterview bei Sky Sports behauptet und mit rotem Kopf aufgelacht: «Ihr bezahlt für Tickets und ihr bezahlt mein Preisgeld. Danke, dass ihr mich ausbuht.» 

Ab dem Viertelfinale beruhigte sich die Situation zwischen dem Pfeile-Primus und den Anhängern im Ally Pally aber wieder. Im Endspiel konnte ihn auch die Rückkehr der berühmten Wespe auf die Bühne nicht verunsichern. Diese war fast eine Minute rund um den Körper des jungen Engländers geschwirrt.

Littler: Immer noch in der Achterbahn

Littler hat als erster Profi seit dem Schotten Gary Anderson vor zehn Jahren erfolgreich den WM-Titel verteidigt. Auf die Frage, ob er sich solche Erfolge je habe vorstellen können, sagte der 18-Jährige: «Keine Chance. Ich hätte nie gedacht, dass es so laufen würde.» 

Titelhungrig kündigte Littler an: «Wir müssen weitermachen, wir müssen immer mehr Titel gewinnen. Wir können hier nicht aufhören. Wir sitzen immer noch in dieser Achterbahn.»

Der Engländer hat im kompletten Turnier nur vier Sätze verloren: zwei gegen Cross, einen im Halbfinale gegen Ryan Searle und einen gegen Europameister van Veen, der im Endspiel chancenlos blieb. «Ich hätte Luke auch gerne ein echtes Duell geliefert, doch das habe ich heute nicht geschafft», gestand van Veen.

@ dpa.de

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