BAGW: Verschärfung im Mietrecht könnte Wohnungslosigkeit verhindern
10.02.2026 - 00:00:00
"Nur so können unnötige Kündigungen und gerichtliche Auseinandersetzungen vermieden und präventiv vor Wohnungslosigkeit geschützt werden."
Sie bezog sich damit auf die geplanten Änderungen zur sogenannten Schonfristregelung. Mieter, die wegen Mietrückständen eine ordentliche Kündigung erhalten, sollen diese einmalig abwenden können, wenn sie die Miete innerhalb einer bestimmten Frist zahlen. Es könne nicht sein, dass Mieter, die ihre Schulden beglichen haben, "mit der Unsicherheit leben müssen, ob ihr Mietverhältnis tatsächlich fortbesteht", sagte Bösing.
Die BAGW-Geschäftsführerin widersprach damit dem Präsidenten des Eigentümerverbands Haus & Grund, Kai Warnecke, der zuvor erklärt hatte, dass die Ausweitung der Schonfrist auf ordentliche Kündigungen "keinen Schutz vor Wohnungslosigkeit" bringe.


