Feuerwehr, Brand

Schwelm - Zum Jahreswechsel 2025 / 2026 verzeichnete die Kreisleitstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises eine insgesamt verhältnismäßig ruhige Nacht.

01.01.2026 - 14:09:43

FW-EN: Ruhige Nacht für Rettungsdienst und Feuerwehr im Ennepe-Ruhr-Kreis - Zahlen gleichbleibend. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte im Kreisgebiet 62-mal ausrücken. Dabei entfielen 31 Einsätze auf die Feuerwehren und 31 Einsätze auf den Rettungsdienst.

Feuerwehreinsätze

Bereits vor Mitternacht wurde die Feuerwehr Sprockhövel zu einem Wasserrohrbruch mit Wassereintritt in ein Wohngebäude alarmiert. Nachdem Mitarbeiter der zuständigen Wasserwerke die betroffene Leitung abgesperrt hatten, konnte das eingedrungene Wasser durch die Feuerwehr mithilfe eines Wassersaugers zügig entfernt werden.

In Herdecke kam es kurz nach Mitternacht in der Berliner Straße zu einem Balkonbrand im ersten Obergeschoss eines höheren Wohngebäudes mit rund 150 Bewohnerinnen und Bewohnern. Im weiteren Verlauf griff das Feuer auf Teile des Gebäudes über. Laut Notrufmeldung sollte der Treppenraum verraucht sein, zudem wurde eine gehbehinderte Frau im vierten Obergeschoss als gefährdet gemeldet. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Herdecke konnte der Brand gegen 00:40 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Der Rettungsdienst versorgte an der Einsatzstelle sechs leicht verletzte Personen. Ebenfalls im Einsatz waren der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie eine Drehleiter der Feuerwehr Wetter (Ruhr).

In Hattingen wurde ebenfalls kurz nach Mitternacht ein Brand auf einem Balkon gemeldet. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr konnte jedoch Entwarnung gegeben werden, ein Eingreifen war nicht mehr erforderlich.

Darüber hinaus kam es im Kreisgebiet zu mehreren kleineren Feuerwehreinsätzen, unter anderem wegen brennender Papiercontainer sowie glimmender Überreste von Feuerwerkskörpern.

Rettungsdiensteinsätze

Der Rettungsdienst hatte es überwiegend mit typischen Silvestereinsätzen zu tun. Dazu zählten mehrere Einsätze aufgrund von Hand- und Gesichtsverletzungen durch Feuerwerkskörper. In einem besonders schweren Fall im Stadtgebiet Witten wurde einer Person durch einen Feuerwerkskörper eine Hand vom Arm abgetrennt.

Auffällig war, dass es im Vergleich zu den Vorjahren zu deutlich weniger Alkoholvergiftungen kam.

Zusätzlich wurde der Rettungsdienst in der Silvesternacht zu einer Reanimation sowie zu einer Intensivverlegung einer Patientin mit einem akuten Schlaganfall alarmiert.

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