API-TH: Schlimmeres verhindert
11.08.2025 - 11:29:21Beim Vorbeifahren konnte er sehen, wie der junge Fahrer des andern Lastwagens dämmrig über seinem Lenkrad hing.
Ohne zu zögern setzte sich er sich vor den Sattelzug, versperrte ihm den Weg und konnte den Fahrer zum Anhalten bringen. Als er nach dem jungen Mann sah, zeigte sich dieser äußerst undankbar, fuhr unvermittelt los und rammte den vor ihm stehenden Laster.
Schnell war klar, dass der 29-jährige Trucker nicht krank, sondern betrunken war. Zwischen den beiden Männern kam es zu einer Rangelei, dabei wurde der 38-Jährige leicht am Arm verletzt. Dem couragierten Mann gelang es aber den Zündschlüssel des Trunkenbolds an sich zu nehmen.
Erst als zwei Motorradfahrer die Situation am Straßenrand erkannten und dem ordnungsbewussten Lkw-Fahrer zur Hilfe eilten, entspannte sich die Lage.
Der alkoholisierte Mann legte sich anschließend in sein Führerhaus und begann, seinen Rausch auszuschlafen.
Als die herbeigerufenen Polizeibeamten der Autobahnpolizeistation Süd ihn kurze Zeit später weckten, stellten sie bei ihm einen Atemalkoholwert von 3,38 Promille fest. Die Beamten fanden etliche leere Bier- und auch Schnapsflaschen in seiner Fahrerkabine.
Dem jungen Mann, der nicht einmal mehr geradeaus laufen, geschweige denn Lkw fahren konnte, wurde eine Blutprobe entnommen und er muss sich nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie wegen Körperverletzung verantworten.
Die Staatsanwaltschaft ordnete die Beschlagnahme seines Führerscheins an. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet.
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