HZA-DO: Bundesweite Prüfung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit / Gemeinsame Kontrollen zur Bekämpfung der Clankriminalität
10.12.2024 - 09:39:57Bei den Befragungen und Prüfungen ergaben sich bislang in 35 Fällen der Verdacht auf Verstoß gegen die Zahlung des Mindestlohns (FKS Dortmund: 10; FKS Gelsenkirchen: 19; FKS Hagen: 4; FKS Siegen: 2), in 17 Fällen der Verdacht auf Beitragsvorenthaltung, also keine Anmeldung oder Beitragszahlung an die Sozialversicherungen (FKS Dortmund: 4; FKS Gelsenkirchen: 2; FKS Hagen: 10; FKS Siegen: 1), in 7 Fällen Anhaltspunkte für die Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften ohne die erforderliche Arbeitserlaubnis (FKS Dortmund: 3; FKS Gelsenkirchen: 1; FKS Hagen: 1; FKS Siegen: 2) und in 6 Fällen Anhaltspunkte für Leistungsmissbrauch, in dem der/die Arbeitnehmer*in der leistungsgewährenden Stelle seine/ihre Arbeitsaufnahme verschwiegen hat (FKS Dortmund: 2; FKS Gelsenkirchen: 2; FKS Hagen: 2; FKS Siegen: 0).
Abgesehen von der Feststellung von Verstößen ging es den Behörden bei diesem Einsatz insbesondere darum, delikts- und behördenübergreifend Erkenntnisse über Clanaktivitäten und unrechtmäßige Strukturen zu gewinnen. Die Prüfung setzt ein deutliches Zeichen, dass Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Gesellschaft nicht toleriert werden. Vielmehr gilt es, das Unrechtsbewusstsein zu steigern, redliche Unternehmen zu schützen sowie einen fairen Wettbewerb sicherzustellen.
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