BOffensichtlicher Heißhunger auf Süßes wird 33-Jährigen am Snackautomaten an Hamburger S-Bahnstation zum Verhängnis... -Feuerwehr muss Arm des Langfingers mit technischem Gerät aufwendig befreien-
27.10.2025 - 13:50:03"Damit nahm das Drama seinen Lauf...An die begehrten Süßwaren gelang der "Langfinger" aufgrund diverser Sicherungen nicht, blieb aber stattdessen mit der Hand und dem Unterarm im Inneren des Automaten stecken."
Zeugen informierten telefonisch die Feuerwehr; die dortige Leitstelle alarmierte anschließend die Bundespolizei. Umgehend machten sich die Einsatzkräfte der Bundespolizei mit Sonder- und Wegerechten auf den Weg zur S-Bahnstation. Auch eine RTW-Besatzung traf vor Ort ein.
"Es war unmöglich den Mann mit einfachen "Bordmitteln" aus seiner misslichen Lage zu befreien. Kräfte der Hamburger Feuerwehr setzten technisches Gerät (u.a. Hydraulik-Spreizer) aufwendig ein. Zur "Armrettung" musste die komplette Frontscheibe rausgehebelt und anschließend die Bodenplatte mit dem Spreizgerät geöffnet werden."
Nach einer Stunde und zehn Minuten konnte der Mann dann sichtlich erleichtert seinen Arm wieder aus dem Snackautomaten ziehen. Leichte Schwellungen an der Hand des Beschuldigten aus dem Bezirk Harburg wurden vor Ort durch eine RTW -Besatzung versorgt; eine Mitnahme zur Kontrolle in ein Krankenhaus lehnte der Mann ab. Nach fahndungsmäßiger Überprüfung der Personaldaten des Beschuldigten musste der 33-Jährige vor Ort entlassen werden. Ein entsprechendes Strafverfahren (Verdacht Diebstahl, besonders schweren Fall des Diebstahls im Versuch) leiteten Bundespolizisten gegen den polizeilich bekannten Mann ein. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
"Zwischenzeitlich informierte Mitarbeiter der Betreiberfirma konnten die Süßwaren und das Geld aus dem Süßwarenautomaten entnehmen und sichern.Die Firma schätzt den Sachschaden am Snackautomaten auf ca. 8000 Euro ein."
Hinweis: Weitere Angaben über die Inhalte der Pressemitteilung hinaus können seitens der Pressestelle der Bundespolizeiinspektion auch telefonisch nicht gemacht werden.Eine Streife der Hamburger Polizei war auch vor Ort.
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