BLebensgefährlicher Gleisspaziergang im laufenden Zugbetrieb- Frau verläuft sich beim Spaziergang in den Gleisen-
23.11.2025 - 12:32:20"Zwischenzeitlich wurden im Bundespolizeirevier parallel zu den Einsatzmaßnahmen vor Ort die Videoaufnahmen relevanter Überwachungskameras durch Bundespolizisten gesichtet. Dabei war zu sehen wie ein ICE direkt an der Frau im Gleisbereich vorbeifährt. Anschließend quert die 35-Jährige im laufenden Bahnbetrieb mehrere Gleise und spaziert in nördliche Richtung (Richtung Hamburger Hauptbahnhof)."
Während des Gleisspaziergangs und der Gleisquerung fand am Bahnhofbereich weiterer Regelbetrieb statt, sodass folglich jederzeit neben dem ICE, weitere Züge auf den betroffenen Gleisen hätten verkehren können.
"Eine Ansprache durch die eingesetzten Bundespolizisten, dass ihr Verhalten lebensgefährlich war, nahm die Frau regungslos zur Kenntnis und reagierte unkooperativ. In der Folge wurde sie eindringlich über die Gefahren in den Gleisen aufgeklärt."
Daraufhin gab die Betroffene an, dass sie sich im Gleisbereich verlaufen hatte und eigentlich nach München gelangen möchte.
Die Frau wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Gegen die Betroffene wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren (unerlaubter Aufenthalt im Gleisbereich) eingeleitet.
Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizeiinspektion Hamburg wiederholt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen:
"Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten! Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen, oftmals sind die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer."
Hinweise: Videoaufnahmen können nicht zur Verfügung gestellt werden. Über Betriebsstörungen im Bahnverkehr können von der Bundespolizei keine Auskünfte erteilt werden. Weitere Auskünfte über die Inhalte der Pressemitteilung hinaus können von der Pressestelle der Bundespolizeiinspektion zu nicht erteilt werden.
"RC"
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Polizeioberkommissar Rüdiger Carstens (RC"
Mobil 0172/4052 741
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Hamburg übermittelt durch news aktuell


