Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Erfolg bei Fahndung nach Gepäckdieben / Hartnäckigkeit zahlt sich aus

16.12.2025 - 09:21:22

München - Am Sonntag (14. Dezember) konnten Bundespolizisten Dank Videoüberwachung und Hartnäckigkeit in der Täterrecherche zwei gesuchte Gepäckdiebe im Hauptbahnhof München festnehmen. Ihnen werden in der Vorweihnachtszeit - bislang - drei Diebstähle (Schadenssumme: 5.150 Euro) zugerechnet. Zunächst war in allen drei Fällen gegen Unbekannt ermittelt worden. Am 7. Dezember kam es in einem abfahrbereiten ICE im Hauptbahnhof München zu einem Gepäckdiebstahl (siehe Pressemitteilung vom 8. Dezember). Im Nachgang konnten bei der Auswertung der Videoaufnahmen zwei Tatverdächtige ermittelt werden. Dank der Hartnäckigkeit der Bundespolizisten bei der Täterrecherche, Videoauswertung und -sichtung konnten am Sonntag gegen 9 Uhr zwei bulgarische Staatsangehörige als dringend tatverdächtig vorläufig festgenommen werden. Am Samstag und Sonntag wurden die beiden zunächst auf Videoaufnahmen im Hauptbahnhof München von Beamten erkannt. In beiden Fällen waren sie mit Koffern an den ICE-Bahnsteigen unterwegs, wie andere Reisende auch. Am Sonntagmorgen konnten das Diebespärchen, eine 52-Jährige und ein 65-Jähriger, von Zivil- und Observierungskräften der Bundespolizei erneut "aufgenommen" werden. Am Gleis 23 bestiegen sie einen ICE, legten ihre Koffer in der Gepäckablage ab und begutachteten das Gepäck anderer Reisender, ohne dieses jedoch zu entwenden. Die beiden tatverdächtigen Personen ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurden erkennungsdienstlich behandelt und es wurden ihnen DNA-Spuren entnommen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konnten den beiden zwei weitere Diebstähle am 5. und 10. Dezember, jeweils vormittags, am ICE und dessen Bahnsteigen im Hauptbahnhof München, zugeordnet werden. Aufgrund der Tatbegehungen wird davon ausgegangen, dass beide für weitere Diebstähle verantwortlich sein könnten - nicht nur in München. Deshalb werden nun auch Videoaufnahmen anderer Bahnhöfe hinsichtlich der Tätigkeiten der beiden Bulgaren überprüft. Nach Abschluss aller polizeilichen und strafprozessualen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I waren beide auf freien Fuß zu setzen.

Die Bundespolizei warnt Reisende, ihr Gepäck - gerade beim Zu- oder Umstieg - besonders im Blick zu behalten. Dazu gehört, Gepäckstücke während der Reise sicher zu verstauen und Wertgegenstände keinesfalls unbeaufsichtigt zu lassen.

Rückfragen bitte an:

Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

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