Bundespolizeidirektion, München

Bundespolizeidirektion München: Einbrecher mit gefälschten Papieren / Bundespolizei überführt falschen Italiener

02.04.2025 - 15:21:40

Bundespolizeidirektion München: Einbrecher mit gefälschten Papieren/ Bundespolizei überführt falschen Italiener. Lindau/Memmingen - Am Dienstag (1. April) hat die Bundespolizei einen albanischen Staatsbürger mit fünf Anzeigen und einer Wiedereinreisesperre im Gepäck in sein Heimatland zurückgewiesen. Die Beamten hatten den vermeintlichen Italiener als polizeibekannten Wohnungseinbrecher mit zahlreichen gefälschten Dokumenten überführt.

Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte am Montagabend (31. März) im Bahnhof Lindau-Reutin einen albanischen Reisenden eines EuroCity-Zuges (Zürich-München). Zur Überprüfung legte der Mann seine italienischen Papiere, Ausweis und Führerschein, vor. Die Beamten erkannten jedoch, dass es sich bei den Dokumenten um Fälschungen handelte. Eine ebenso vorgezeigte echte österreichische Krankenversichertenkarte wies dieselben Personalien wie die Fälschungen auf. Später ermittelten die Polizisten, dass der Mann unter diesen italienischen Personaldaten seit 2020 mit Wohnsitz in Vorarlberg gemeldet ist.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizisten versteckt im Rucksack den albanischen Reisepass mit den tatsächlichen Personalien des 39-Jährigen. Auch bei dem Pass stellten die Bundespolizisten Manipulationen fest. Ein Klebevisum war entfernt und gefälschte Ausreisestempel angebracht worden. Außerdem befanden sich im Einband des Passes ein weiterer gefälschter italienischer Ausweis und Führerschein, die wiederum andere Personaldaten enthielten.

Die Beamten fanden heraus, dass der Albaner von den Staatsanwaltschaften Ellwangen und Ravensburg jeweils per Aufenthaltsermittlung wegen besonders schweren Falls des Diebstahls gesucht wurde. In Deutschland ist der 39-Jährige bereits seit mehreren Jahren wegen Wohnungseinbruchsdiebstählen polizeibekannt.

Die Bundespolizisten zeigten den Migranten wegen versuchter unerlaubter Einreise, Urkundenfälschung, Verschaffens falscher amtlicher Ausweise, mittelbarer Falschbeurkundung sowie Veränderns von amtlichen Ausweisen an. Der Beschuldigte musste eine Sicherheitsleistung für die Rückführungskosten in Höhe von 300 Schweizer Franken zahlen. Außerdem wurde er mit einem vierjährigen Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik belegt. Die Bundespolizisten wiesen den Albaner am Montagabend per Flugzeug von Memmingen nach Tirana zurück.

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