Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei fasst mutmaßlichen Schleuser / Schleuser auf frischer Tat ertappt
07.08.2025 - 14:10:45Kurz nach Mitternacht kontrollierte eine Streife der Bundespolizei ein in der Schweiz zugelassenes Auto, das mit sechs Insassen eindeutig überbesetzt war. Der Fahrer wies sich mit einer italienischen Identitätskarte aus. Seine fünf Passagiere, eine türkische Familie mit zwei Kindern sowie ein Syrer, verfügten nicht über die erforderlichen Einreisepapiere. Nach Angaben des italienischen Fahrzeuglenkers kannte er die anderen Personen nicht und hätte ihnen nur eine Mitfahrgelegenheit angeboten. Bei der Vernehmung räumte der 28-Jährige jedoch ein, für den Transport sei ihm Geld in Aussicht gestellt worden. Nach der Vorführung beim Amtsgericht Rosenheim brachten die Bundespolizisten den Italiener in die Justizvollzugsanstalt Traunstein. Der 33-jährige Syrer und die türkische Familie mit ihren Kindern wurden wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt und anschließend nach Österreich zurückgewiesen.
Rückfragen bitte an:
Daniela Tóth
Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: +49 8031 8026-2201
E-Mail: Daniela.Toth@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by
Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .
Original-Content von: Bundespolizeidirektion München übermittelt durch news aktuell


