FW-AUR: Feuer an Carport greift auf Elektroautos über
10.01.2026 - 13:00:00Binnen Minuten trafen die ersten Einsatzkräfte vor Ort ein und ergriffen die Löschmaßnahmen. Mehrere Atemschutztrupps rückten den Flammen während vorherrschender Minusgrade über zwei Angriffswege zu Leibe, um eine Brandausbreitung auf das Wohnhaus und die gegenwärtig noch nicht in Mitleidenschaft gezogenen Teile der Fahrzeuge und des Carports zu verhindern. Währenddessen wurden die Bewohner des rückseitig angrenzenden Gebäudes auf die Gefahr aufmerksam gemacht und eine unabhängige Wasserversorgung über den nächstgelegenen Hydranten errichtet, der jedoch zunächst von Schnee und Eis befreit werden musste. Vor dem Brandobjekt gingen nachrückende Atemschutzgeräteträger und die Drehleiter in Bereitstellung.
Dank der rasch eingeleiteten und zielgerichtet durchgeführten Brandbekämpfung ist das Feuer innerhalb von 20 Minuten unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf weitere Teile des Carports, das Wohngebäude sowie den zweiten untergestellten Wagen erfolgreich verhindert worden. Zudem wendeten die Feuerwehrleute einen Vollbrand des bei Ankunft bereits in Flammen stehenden Elektroautos ab, sodass auch die Hochvoltbatterie vom Feuer verschont blieb. Diese wurde frühestmöglich durch Nutzung der Rettungstrennstellen deaktiviert und im Verlauf des Einsatzes unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera dauerhaft auf erhöhte Temperaturen kontrolliert, wies aber keine bedenklichen Werte auf. Während der zu weiten Teilen ausgebrannte Wagen im Anschluss von einem Abschleppunternehmen geborgen werden musste, erlitt das nebenstehende Fahrzeug durch die Hitzeentwicklung nur leichte Beschädigungen.
Gut 35 Kräfte der Feuerwehren Haxtum und Aurich waren für rund eineinhalb Stunden im Einsatz gefordert. Ebenfalls sind der Rettungsdienst, die Polizei, das Deutsche Rote Kreuz und der Energieversorger vor Ort gewesen. Darüber hinaus erwiesen sich die zufällig ganz in der Nähe tätigen Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs als glückliche Fügung, welche die im Gegensatz zu den bereits weitgehend befahrbaren Hauptverkehrsstraßen erheblich verschneite und gefrorene Einsatzstelle nach Anforderung mit Streusalz freiräumten und somit eine unfallfreie Tätigkeit der Feuerwehrleute ermöglichten.
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