Vor der offiziellen Vorstellung des Wahlprogramms der Union haben Sozialverbände Kritik an den Rentenplänen geäußert und offene Fragen bemängelt.
17.12.2024 - 00:00:00Sozialverbände bemängeln Rentenpläne der Union
CDU und CSU legen sich im Programm nicht fest, wo genau das Rentenniveau liegen soll, sagen aber, dass es "stabil" bleiben solle. Zudem will die Union eine "Frühstart-Rente" einführen - eine individuelle und kapitalgedeckte private Altersvorsorge. VdK-Chefin Verena Bentele sagte dem RND: "Positiv ist, dass die CDU an den bisherigen Altersgrenzen bei der Regelaltersgrenze und an der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren festhält." Unklar sei bisher, wie die Union Menschen unterstützen werde, die aufgrund von Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Pflegeverpflichtungen nicht bis zur Regelaltersgrenze arbeiteten, fügte Bentele hinzu. Kritik an dem Vorschlag der "Frühstart-Rente" kam vom Paritätischen Gesamtverband. "Die im Programm der Union geforderte Frühstart-Rente wäre der staatlich finanzierte Einstieg in die Privatisierung der Alterssicherung. Das wäre eine Wette auf eine ferne Zukunft, kein Beitrag zur Lösung gegenwärtiger Herausforderungen", sagte Hauptgeschäftsführer Joachim Rock dem RND.