Städtetag erwartet Rekorddefizit für kommunale Haushalte
20.12.2024 - 02:00:00"Durch die vorgezogenen Neuwahlen kommen weitere Unsicherheiten dazu", sagte der Städtetagschef. Er und seine Kollegen wüssten nicht, ob sie sich auf angekündigte Fördermittel des Bundes verlassen könnten. Dedy hofft, dass es in der Frage einer Altschulden-Regelung noch eine Lösung gibt. "Städte im Saarland, in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind besonders betroffen. Für sie ist das eine fast schon existenzielle Frage. Sie kommen häufig aus eigener Kraft nicht aus der Schuldenspirale heraus", so der Hauptgeschäftsführer. "Die anderen Bundesländer kostet das Ganze nichts. Kommunen in Bayern oder Baden-Württemberg hätten keine Nachteile." Für eine Altschuldenlösung mit Bundesmitteln bräuchte es aber eine Grundgesetzänderung. Wegen der prekären Finanzlage der Gemeinden stehe vor Ort vieles auf dem Prüfstand, fügte Dedy hinzu. "Die Zeit ausgeglichener kommunaler Haushalte ist vorbei." Zwar würden die Städte ihre Pflichtaufgaben erfüllen wie Sozialleistungen, Grundschulen und Kitas oder Gesundheitsämter. "Freiwillige Aufgaben aus Kultur, Sport, Vereinsleben schauen sich die Städte genauer an. Die meisten Städte, die gerade ihre Haushalte aufstellen, fragen nicht mehr, ob sie bei freiwilligen Aufgaben sparen, sondern bei welchen." @ dts-nachrichtenagentur.de
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