Ergebnisse, Produktion/Absatz

In der Krise bei Volkswagen DE0007664039 hat Niedersachsens MinisterprĂ€sident Stephan Weil (SPD) zĂŒgig GesprĂ€che zwischen Management und Arbeitnehmerseite gefordert.

11.09.2024 - 11:24:03

MinisterprĂ€sident Weil fordert zĂŒgig GesprĂ€che zu VW-Krise

Nach einer Phase der öffentlichen Debatte mĂŒssten nun beide Seiten an einem Tisch gemeinsam Lösungen fĂŒr mehr WettbewerbsfĂ€higkeit bei dem Konzern finden, sagte Weil nach einem GesprĂ€ch mit dem VW DE0007664039-Betriebsrat am Werk im ostfriesischen Emden. "Das ist die klare Erwartung, die das Land Niedersachsen jetzt hat, an das Management, auch an die Interessenvertretung der Arbeitnehmerschaft: Sehr schnell jetzt zu beginnen, miteinander Klartext zu reden." Niedersachsen wolle dabei unterstĂŒtzen. "Wir sind sehr interessiert an einer positiven Weiterentwicklung von Volkswagen in Niedersachsen."

Weil sagte weiter, VW habe in seiner Geschichte viele schwierige Situationen durchlebt. "Bis jetzt ist es noch jedes Mal gelungen, zu gemeinsamen Ergebnissen zwischen Vorstand und Arbeitnehmerschaft zu gelangen und ich wĂŒsste nicht, warum das dieses Mal nicht gelingen soll." Mit welchen Maßnahmen mehr WettbewerbsfĂ€higkeit erreicht werden könne, mĂŒsse nun besprochen werden. "Das geschieht besser nicht in öffentlichen Diskussionen."

MinisterprÀsident sitzt im VW-Aufsichtsrat

Weil sprach zuvor fast eine Stunde im Emder VW-Werk mit Vertretern des Betriebsrats und der Gewerkschaft IG Metall. "Man spĂŒrt deutlich, dass die Ereignisse seit Beginn der letzten Woche große Betroffenheit bei Volkswagen, zum Beispiel hier am Standort, ausgelöst haben", sagte Weil. Bei VW in Emden sind rund 8000 Menschen beschĂ€ftigt. Es ist der mit Abstand wichtigste industrielle Arbeitgeber in der Region.

Das Land Niedersachsen hĂ€lt 20 Prozent der Stimmrechte im VW-Konzern. MinisterprĂ€sident Weil und seine Stellvertreterin Julia Willie Hamburg (GrĂŒne) sitzen fĂŒr das Land im Aufsichtsrat. Zusammen mit den Arbeitnehmervertretern haben sie dort die Mehrheit; bei wichtigen Entscheidungen hat das Land ein Veto-Recht.

VW hatte zuletzt angekĂŒndigt, bei der Kernmarke krĂ€ftig sparen zu mĂŒssen. Der bisher geplante Stellenabbau durch Altersteilzeit und Abfindungen reiche nicht mehr aus. Werkschließungen und betriebsbedingte KĂŒndigungen bei der Kernmarke VW seien nicht lĂ€nger ausgeschlossen, hatte Europas grĂ¶ĂŸter Autobauer angekĂŒndigt. Am Dienstag kĂŒndigte der Konzern die seit 1994 geltende Job-Garantie - damit sind betriebsbedingte KĂŒndigungen ab Juli 2025 möglich.

@ dpa.de

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