Bundeswehr, Deutschland

Erkundungsteam für Grönland gestartet

15.01.2026 - 10:34:17

Die Bundeswehr schickt nun Soldaten nach Nuuk. Ziel: Bedingungen für eine mögliche Unterstützung Dänemarks bei der Sicherung in der Arktis prüfen.

  • «Ziel ist, die Rahmenbedingungen für mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks bei der Gewährleistung der Sicherheit in der Region zu erkunden, beispielsweise für Fähigkeiten zur Seeraumüberwachung», hatte das Verteidigungsministerium in Berlin mitgeteilt.  - Foto: Sina Schuldt/dpa

    Sina Schuldt/dpa

  • Das Gespräch in Washington zu dem Konflikt um die Arktisinsel war am Mittwoch ohne Lösung zu Ende gegangen. - Foto: Moritz Frankenberg/dpa

    Moritz Frankenberg/dpa

«Ziel ist, die Rahmenbedingungen für mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks bei der Gewährleistung der Sicherheit in der Region zu erkunden, beispielsweise für Fähigkeiten zur Seeraumüberwachung», hatte das Verteidigungsministerium in Berlin mitgeteilt.  - Foto: Sina Schuldt/dpaDas Gespräch in Washington zu dem Konflikt um die Arktisinsel war am Mittwoch ohne Lösung zu Ende gegangen. - Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Die Bundeswehr ist mit einem Erkundungsteam nach Grönland gestartet. Dazu flog ein Transportflugzeug vom Typ A400M mit Soldaten an Bord los, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Die Soldaten sollen in die Hauptstadt Nuuk gebracht werden, legen aber noch einen Zwischenstopp ein. Das Verteidigungsministerium hatte am Vorabend angekündigt, es sollten 13 Soldaten geschickt werden.

«Ziel ist, die Rahmenbedingungen für mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks bei der Gewährleistung der Sicherheit in der Region zu erkunden, beispielsweise für Fähigkeiten zur Seeraumüberwachung», hatte das Verteidigungsministerium in Berlin mitgeteilt. 

Deutschland und weitere europäische Länder treiben damit nach erfolglosen Krisengesprächen zwischen den USA, Dänemark und Grönland einen mehrtägigen militärischen Erkundungseinsatz auf der Arktisinsel voran. Das Gespräch in Washington zu dem Konflikt um die Arktisinsel war am Mittwoch ohne Lösung zu Ende gegangen.

Im November hatte die Marine die erste Maschine des neuen Seefernaufklärers vom Typ P-8A «Poseidon» in den Dienst genommen. Mit dem Flugzeug ist die Besatzung in der Lage, große Seegebiete zu überwachen, Schiffsbewegungen zu verfolgen und U-Boote mit Radar sowie akustischen und optischen Systemen zu orten.

@ dpa.de

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