AfD begrüßt Spitzensteuersatz- und Bürgergeld-Vorstoß der CDU
15.02.2026 - 16:59:09Linnemann hatte in der "Bild am Sonntag" gefordert, den Spitzensteuersatz künftig erst ab 80.000 Euro Jahresbrutto zu erheben. Zudem forderte der CDU-Generalsekretär strengere Zuverdienstregeln beim Bürgergeld.
Die Grünen erteilten Linnemann eine harte Absage. "Millionen Menschen werden von der CDU erst als faul beschimpft und dann ignoriert und vergessen", sagte Andreas Audretsch, stellvertretender Grünen-Fraktionsvorsitzender, der "Welt". Es brauche eine Entlastung von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen durch eine Senkung der Stromsteuer für alle. Linnemann reiße das Grundprinzip, wonach mehr Arbeit sich lohnen müsse, ein. "Menschen mehr Geld zu entziehen, wenn sie arbeiten gehen, ist absurd", so Audretsch. "Wir wollen so viele Menschen wie möglich in Arbeit bringen und setzen darauf, dass jede Stunde mehr Arbeit auch mehr Geld im Geldbeutel bedeutet."
Die Linke nannte Linnemanns Spitzensteuersatz-Vorschlag "einseitig und chaotisch". Der Vorstoß komme "im Doppelpack mit einem Angriff auf alle, die aufstockendes Bürgergeld beziehungsweise Grundsicherung beziehen", sagte Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Linksfraktion. "Am Ende wird wieder Menschen mit wenig Geld in die Tasche gegriffen - eine Frechheit." Linnemann ziele darauf ab, die bestehenden Ungerechtigkeiten im Steuersystem zu verstärken. Kleinere und mittlere Einkommen sollten etwa durch Erhöhung des Grundfreibetrags entlastet werden. Zudem brauche es eine Vermögenssteuer. @ dts-nachrichtenagentur.de
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