Drogenbeauftragter will striktes Werbeverbot für Tabak und Alkohol
30.10.2023 - 14:43:11Ein weiterer wichtiger Teil der Präventionsarbeit sei ein umfassendes Werbeverbot. "Wir würden in Prävention und Jugendschutz besser werden, wenn wir ein allgemeines Werbeverbot für alle Drogen hätten. Das gilt ebenfalls für Influencer-Marketing", sagte er. "Wir müssen klare Grenzen ziehen und Verbote für Nicht-Nikotin-Produkte aussprechen. Die Einweg-E-Zigaretten wird es ab 2027 nicht mehr geben." Er beklagt außerdem einen gefährlichen gesellschaftlichen Umgang mit Alkohol. "Die Sichtbarkeit und Verfügbarkeit von Alkohol in unserer Gesellschaft zeichnen ein erschreckendes Bild. Wir haben bundesweit ein Problem." Wir müssten als Gesellschaft von dem Denkmuster wegkommen, legal bedeute gesund und umgekehrt. "Was die Risiken für Suchtverhalten angeht, ist klar: Legale Drogen wie Alkohol und Tabak verursachen in der Gesellschaft neben dem menschlichen Leid einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe." @ dts-nachrichtenagentur.de
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