Trump, USA

Das US-Militär war nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump an Israels nächtlichen Angriffen im Iran nicht beteiligt.

15.06.2025 - 14:48:46

Trump: USA nicht an Israels Angriff auf Iran beteiligt

"Die USA hatten nichts mit dem Angriff auf den Iran heute Abend zu tun", schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Zugleich warnte er die Führung der Islamischen Republik vor Angriffen auf US-Einrichtungen. Sollten die USA in irgendeiner Form vom Iran angegriffen werden, würden die US-Streitkräfte in noch nie dagewesenem Ausmaß zuschlagen. Zudem rief Trump den Iran erneut auf, ein Abkommen rund um sein Atomprogramm abzuschließen.

"Wir können jedoch leicht ein Abkommen zwischen dem Iran und Israel erzielen und diesen blutigen Konflikt beenden!!!", schrieb Trump. Die USA sind der wichtigste Verbündete Israels und unterhalten in der Region Stützpunkte, darunter in Katar und in Bahrain, auf denen laut Berichten rund 40.000 Soldaten stationiert sind.

Israel habe die Trump-Regierung in den vergangenen 48 Stunden gebeten, sich dem Krieg gegen den Iran anzuschließen, berichtete die US-Nachrichtenseite "Axios" unter Berufung zwei israelische Beamte. Israel will mit den Attacken verhindern, dass der Iran eine Atombombe bauen kann.

Israel verfügt dem Bericht zufolge jedoch nicht über die sogenannten Bunkerbrecher-Bomben und großen Bomber, die nötig wären, um die iranische Urananreicherungsanlage in Fordo zu zerstören. Diese liegt rund 100 Kilometer südwestlich der iranischen Hauptstadt Teheran tief in einem Berg.

Die USA verfügten dagegen in Flugweite zum Iran sowohl über diese schweren Bomben als auch die hierfür nötigen Bomber, berichtete die US-Nachrichtenseite. Sollte Fordo auch nach dem Ende der Großangriffe in Betrieb bleiben, hätte Israel sein Ziel, das iranische Atomprogramm zu "eliminieren", verfehlt, schrieb "Axios".

Der Iran hatte Israels Verbündete mit Angriffen gedroht. Länder, die sich an der Abwehr iranischer Angriffe beteiligten, müssten selbst mit Attacken rechnen, berichteten iranische Medien. Als mögliche Ziele wurden regionale Militärstützpunkte sowie Schiffe im Persischen Golf und Roten Meer genannt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Ministerin: Auf Gewehr-Magazin stand «Tötet Donald Trump». Das FBI prüft einen möglichen Terrorhintergrund. Auch der Name des US-Präsidenten taucht auf. Tödliche Schüsse während eines Schulgottesdienstes lösen in den USA Entsetzen aus. (Ausland, 28.08.2025 - 00:44) weiterlesen...

'Geschäfte vor dem Aus' Die schlimmsten Drohungen von Donald Trump scheinen abgewendet, doch viele Industriebetriebe sehen den Zoll-Kompromiss zwischen der EU und den USA als zu starke Belastung Europas. (Boerse, 27.08.2025 - 15:52) weiterlesen...

«Das nennt man Business»: Trump will bei mehr US-Firmen rein. Dabei würde er für die USA gern auch mehr Beteiligungen wie im Fall von Intel sichern. Wenn Unternehmen etwas von der US-Regierung wollten, sollen sie dafür bezahlen, macht Donald Trump deutlich. (Wissenschaft, 26.08.2025 - 03:33) weiterlesen...

«Das nennt man Business»: Trump will mehr Firmen-Einstiege. Dabei würde er für die USA gern auch mehr Beteiligungen wie im Fall von Intel sichern. Wenn Unternehmen etwas von der US-Regierung wollten, sollen sie dafür bezahlen, macht Donald Trump deutlich. (Wissenschaft, 25.08.2025 - 19:38) weiterlesen...

Irans Führer: Probleme mit USA unter Trump 'unlösbar' Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei schließt eine politische Einigung mit den USA unter Donald Trump aus, da die Probleme mit dem US-Präsidenten unlösbar seien. (Wirtschaft, 24.08.2025 - 16:23) weiterlesen...

Von der Leyen verteidigt Zoll-Deal mit den USA EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verteidigt den Zoll-Kompromiss mit US-Präsident Donald Trump. (Wirtschaft, 24.08.2025 - 16:05) weiterlesen...