Deutschland, Gesundheit

Deutschland kann Gesundheit! / Positionspapier des BVOU zur Bundestagswahl 2025

04.02.2025 - 07:02:23

Berlin - Deutschland leistet sich im internationalen Vergleich das zweitteuerste Gesundheitssystem der Welt. Viele Leistungen werden stationär erbracht, was durch eine hohe Krankenhausdichte sichtbar ist. Ambulant verzeichnet es überdurchschnittlich viele Arzt-Patienten-Kontakte und hat eine hohe Ausstattung mit Ärzten und Pflegepersonal pro 1.000 Einwohner. Die Gesundheitsausgaben wachsen rapide. Der Reformstau und die zögerlichen Verbesserungsversuche der letzten Bundesregierung führten im Jahr 2025 einerseits zu den höchsten Beiträgen für gesetzlich Krankenversicherte und gleichzeitig ist ein Klinik- und Praxissterben wegen deren Unterfinanzierung kaum noch abwendbar.

Hier muss eine neue Bundesregierung umgehend gegensteuern, um eine qualitativ hochwertige, flächendeckende und wirtschaftlich tragfähige Gesundheitsversorgung in Deutschland sicherzustellen und das deutsche Gesundheitssystem fit für die nächsten Jahrzehnte und die zusätzlichen Herausforderungen durch den demografischen Wandel zu machen.

Vor diesem Hintergrund formuliert der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) zentrale Forderungen für mutige Reformen und wesentliche Maßnahmen, die eine neue Bundesregierung nach der Wahl angehen sollte. Dabei fokussieren wir einerseits auf generelle Reformen des Gesundheitssystems in den Bereichen Finanzierung, Versorgungssteuerung, Ambulantisierung und Entbürokratisierung und haben andererseits die besonderen Belange der Orthopädie und Unfallchirurgie im Auge sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Versorgung.

Der BVOU hat zu vielen Bereichen sehr detaillierte Vorschläge und Publikationen eingebracht:

Positionspapier des BVOU zur Bundestagswahl 2025

1. Flächendeckende Versorgung und Koordination

2. Reform der Notfallversorgung

3. Ambulantisierung und vernetzte Versorgung

4. Entbürokratisierung und mehr Zeit für Zuwendung

5. Finanzielle Reformen für mehr Zukunftssicherheit

6. Sicherung des ärztlichen Nachwuchses

7. Kulturwandel

Pressekontakt:

Pressekontakt
Janosch Kuno
Tel: 030 797 444 55
eMail: presse@bvou.net

Herausgeber
Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU e.V.)Straße des 17. Juni 106 - 108 | 10623 Berlin
Präsident: Dr. med. Burkhard Lembeck

Original-Content von: Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5afe9d

@ presseportal.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.

Weitere Meldungen

Streeck für Verbot süßer Aromen in E-Zigaretten. Bereits geplante Verbote von Inhaltsstoffen reichen ihm nicht. Ein Experte widerspricht. Süße Aromen sollen aus E-Zigaretten verschwinden, fordert der Drogenbeauftragte der Regierung. (Unterhaltung, 13.02.2026 - 00:04) weiterlesen...

Jugendliche viel seltener wegen Alkoholvergiftung in Klinik Immer weniger Menschen müssen wegen Alkohol stationär in einer Klinik behandelt werden – vor allem bei Jugendlichen ist der Rückgang deutlich. (Unterhaltung, 11.02.2026 - 09:48) weiterlesen...

Masernfälle in Europa sinken – aber WHO bleibt besorgt. Auch Deutschland verfehlt die Impfziele. Was das für Gefahren birgt. Masernfälle gehen in Europa zurück, doch die Gefahr bleibt. (Wissenschaft, 11.02.2026 - 08:00) weiterlesen...

Neue Beiträge für die Kassen? SPD provoziert Kritik. Es gibt klare Reaktionen - aber auch versöhnliche Töne. Die SPD will neue Finanzquellen für die Kranken- und Pflegekassen erschließen und Beamte in die gesetzliche Rente einzahlen lassen. (Politik, 09.02.2026 - 15:09) weiterlesen...

CDU-Gesundheitspolitikerin nennt SPD-Vorschläge 'ein fatales Zeichen' Die Union im Bundestag lehnt jüngste SPD-Vorschläge für eine breitere Finanzierung von Gesundheit und Pflege in Deutschland als "fatales Zeichen" ab. (Boerse, 09.02.2026 - 11:49) weiterlesen...

Wohl mehr Drogentote durch bestimmte Opioide als bekannt. Zum Opfer werden vielfach sehr junge Menschen. Die Todeszahl wird wohl stark unterschätzt. Bei synthetischen Opioiden wie Fentanyl oder Nitazenen liegt die wirksame Dosis oft nah an der tödlichen. (Wissenschaft, 09.02.2026 - 01:02) weiterlesen...