Haus & Grund warnt vor Scheitern der GEG-Reform
26.01.2026 - 07:06:54Wie die Zeitung weiter schreibt, verhandeln derzeit die Fraktionsspitzen von Union und SPD - sind dabei aber festgefahren. Ein für diese Woche geplantes Eckpunktepapier wird nun erst für "Anfang Februar" erwartet, zitiert "Bild" aus Koalitionskreisen.
Ein wesentlicher Knackpunkt ist demnach, dass die SPD die von der Union geforderte Abschaffung der 65-Prozent-Regel für den klimaneutralen Betrieb neuer Heizungen ablehnt. Warnecke betonte, wenn die GEG-Reform nicht bis zum 1. Juli verabschiedet sei, gelte in allen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern die umstrittene 65-Prozent-Regel.
Sie sieht vor, dass dann neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent klimaneutral betrieben werden müssen. "Die meisten Haushalte werden dann, wenn sie eine neue Heizung brauchen, nur eine Wärmepumpe oder eine sehr teure Hybridheizung einbauen können. Das ist teuer und das Gegenteil guter Energie- und Klimapolitik", sagte Warnecke.
Auch der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Kommunalen Unternehmen (VKU), Ingbert Liebing, drängt Union und SPD zu einer schnellen Einigung. Liebing sagte derselben Zeitung, es brauche "schnellstmöglich Klarheit. Alle - Bürger, Mittelstand und Kommunen - müssen planen und in die Umsetzung kommen können." Es sei "nicht hilfreich, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen immer wieder substanziell ändern".


