Zucker und Süßstoffe schädigen das Gehirn
11.02.2026 - 04:24:12Zuckerhaltige und künstlich gesüßte Getränke gefährden Gedächtnis und Gehirnvolumen. Neue Studien zeigen alarmierende Zusammenhänge mit Demenz und Schlaganfall.
Limonaden, Fruchtsäfte und Diät-Getränke stehen schon länger im Verdacht, Übergewicht und Diabetes zu fördern. Doch die Forschung deckt nun direkte Gefahren für das Gehirn auf. Der regelmäßige Konsum schädigt offenbar kognitive Funktionen und die Struktur des Gehirns selbst.
Zuckergetränke lassen Gehirn schrumpfen
Daten der Framingham Heart Study liefern klare Belege: Wer regelmäßig zuckerhaltige Getränke konsumiert, hat tendenziell ein kleineres Gesamtgehirnvolumen. Besonders betroffen ist der Hippocampus, eine für das Gedächtnis zentrale Region.
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Die Folgen sind messbar:
* Schlechtere Gedächtnisleistung
* Geschädigte Blutgefäße im Gehirn
* Gestörte Lernfähigkeit der Nervenzellen
Hohe Blutzuckerspiegel beeinträchtigen die Nährstoffversorgung der Nervenzellen. Langfristig kann dies zu vaskulärer Demenz führen.
Diät-Limonaden verdreifachen Risiko für Schlaganfall
Die größere Überraschung betrifft künstlich gesüßte Getränke. Die Framingham-Daten zeigen: Wer täglich eine Diät-Limonade trinkt, hat ein fast dreifach höheres Risiko für Schlaganfall oder Demenz.
Diese Korrelation bleibt bestehen, auch wenn andere Risikofaktoren wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen herausgerechnet werden. Die Studie beweist zwar keine direkte Ursache – doch die Stärke des Zusammenhangs alarmiert Experten.
Aktuelle Forschung deutet darauf hin, dass künstliche Süßstoffe das Gehirn schneller altern lassen. Mögliche Gründe:
* Negative Veränderungen der Darmflora
* Förderung von Insulinresistenz
Teufelskreis aus Zucker, Insulin und Demenz
Ein zentraler Schadensmechanismus ist die Insulinresistenz. Sie entsteht durch hohen Zuckerkonsum und kann womöglich auch durch Süßstoffe begünstigt werden.
Das Problem: Insulin ist für die Energieversorgung der Gehirnzellen entscheidend. Bei Insulinresistenz können die Zellen Glukose nicht mehr effizient nutzen. Dieser Zustand gilt als Schlüsselfaktor bei der Entstehung von Alzheimer.
Ein gefährlicher Kreislauf entsteht: Zucker fördert Diabetes – und Menschen mit Diabetes haben ein deutlich höheres Demenzrisiko.
Politik und Verbraucher sind gefordert
Angesichts der Beweislage fordern Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie ein radikales Umdenken. Ein erheblicher Teil der Demenzfälle wäre vermeidbar – mit weniger Industriezucker.
Die Zahlen in Deutschland sind eindeutig:
* Pro-Kopf-Verbrauch: über 33 kg Zucker pro Jahr
* Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: weniger als die Hälfte
Organisationen unterstützen daher die Forderung nach einer Zuckersteuer auf besonders süße Getränke. Für Verbraucher bleibt die einfache Botschaft: Wasser und ungesüßte Tee sind die gehirnfreundliche Alternative.
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