Yoko, Ono-Comeback

Yoko Ono-Comeback: Warum die legendäre Künstlerin gerade wieder überall ist – und was ihre Werke heute wert sind

31.01.2026 - 06:59:49

Yoko Ono ist zurück im Spotlight: Mega-Retrospektiven, heiße Auktionen, emotionaler Kult-Faktor. Muss man diese Kunst feiern – oder nur den Hype mitnehmen? Wir checken Netz, Markt & Must-See-Werke.

Alle reden wieder über Yoko Ono – ist das geniale Kunst-Ikone oder einfach nur Overhype?

Die Frau, die von vielen für das Ende der Beatles verantwortlich gemacht wurde, wird heute als radikale Kunst-Pionierin gefeiert.

Zwischen Friedensbotschaft, Performance-Legende und Millionen-Hammer im Auktionssaal: Wenn du über Kunst im Jahr 2026 sprichst, kommst du an Yoko Ono nicht vorbei.

Und ja: Ein Teil ihrer Werke sieht so minimal aus, dass TikTok fragt: „Kann das nicht auch ein Kind?“ – genau da wird’s spannend…

Das Netz staunt: Yoko Ono auf TikTok & Co.

Yoko Ono ist längst Meme, Mythos und Kultfigur in einem.

Auf Social Media tauchen ständig Clips von ihren legendären Performances auf – etwa das berühmte Zerschneiden eines Kleides auf einer Bühne – und werden als virale Feminismus-Momente neu gelesen.

Ihr Style ist heute fast schon perfekt fürs Scrollen: weiße Räume, klare Sätze, Konzept-Kunst, die sich in einem Screenshot erklären lässt – und dann noch diese Mischung aus Peace, Poetry und Provokation.

Während klassische Kunstfans über Konzeptkunst diskutieren, kommentiert die Gen Z drunter: „Das ist basically ein Live-Manifest gegen Krieg, Sexismus und Ego“.

Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Yoko Ono hat ein riesiges Œuvre aus Performance, Konzeptkunst, Musik und Installationen. Drei Key-Pieces, die du kennen solltest:

  • „Cut Piece“
    Dieses Werk ist eine der ikonischsten Performances der Kunstgeschichte. Yoko sitzt still auf einer Bühne, das Publikum darf ihr nach und nach Teile der Kleidung abschneiden. Heute wird das als radikaler Kommentar zu weiblicher Verletzlichkeit, Machtverhältnissen und Voyeurismus gelesen. Auf Social Media kursen immer wieder alte Videoaufnahmen, die als heftiger Vorläufer von Body-Positivity- und Consent-Debatten gefeiert werden.
  • „Wish Tree“
    Bäume, an die Besucher kleine Zettel mit ihren Wünschen hängen. Klingt simpel, sieht aber in Museen oder in Städten als Installation extrem instagrammable aus: weiße Zettelwolken, zarte Äste, hunderte persönliche Messages. Aus einer einfachen Idee wird ein globales Friedens- und Hoffnungsritual. Ideal für Selfies – aber mit echtem emotionalem Nachhall.
  • „Imagine Peace“ & die John-Lennon-Legende
    Yoko Ono ist untrennbar mit John Lennon verbunden. Sie hat an Songs wie „Imagine“ mitgearbeitet, produziert und visuell gerahmt. Heute kuratiert sie das ganze Peace-Universum um Lennon herum mit: Installationen, Plakate, Lichtprojektionen, Billboards, auf denen nur zwei Worte stehen: „IMAGINE PEACE“. Minimalistisch, aber als globales Brand-Statement für Anti-Krieg kaum zu toppen.

Dazu kommen ihre Anweisungs-Werke („Instruction Pieces“): kleine Texte wie „Stell dir vor, die Wolken sind aufgelöst“ – Kunst, die eigentlich in deinem Kopf passiert. Perfekt für Screenshots, Quotes und Story-Slides.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Yoko Ono ist längst Blue-Chip-Kunst – also im obersten Regal der Kunstwelt angekommen.

Auktionshäuser wie Christie’s und Sotheby’s führen regelmäßig ihre Arbeiten, vor allem Signaturen, Editionen, frühe Konzept-Pieces und Lennon-bezogene Werke.

Wichtiger Punkt: Die höchsten Preise werden aktuell nicht für grell-bunte Bilder, sondern für ikonische Dokumente und Rare Pieces aus den 60er- und 70er-Jahren gezahlt. Dazu zählen etwa frühe Konzept-Arbeiten, Fotografien und Editionen, die die legendäre Zeit mit John Lennon dokumentieren oder zentrale Friedensaktionen rahmen.

In den letzten Jahren haben große Auktionen gezeigt: Signierte Arbeiten, seltene Editionen und historische Materialien können im hohen sechsstelligen Bereich landen, je nach Seltenheit, Provenienz und Lennon-Bezug. Exakte Summen hängen von einzelnen Lots ab und variieren stark – aber klar ist: Yoko Ono spielt in der Liga der teuren Kunst-Ikonen.

Durch die aktuelle Retrospektiv-Welle in großen Museen wird ihr Markt zusätzlich angeheizt: Wenn Kulturhäuser ihren Status als Schlüssel-Künstlerin der Konzeptkunst und Performancegeschichte feiern, schauen Sammler ganz genau hin.

Heißt für dich: Blue-Chip, aber nicht im Spekulations-Meme-Sektor wie manche NFT-Sternchen, sondern eher als stabile Ikone mit historischem Gewicht.

Wer früher belächelt wurde, wird heute in Katalogen voller Superlative gefeiert – und im Auktionssaal entsprechend bepreist.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Du willst die Werke nicht nur in Clips, sondern in echt sehen? Gute Nachricht: Yoko Ono ist in den letzten Jahren massiv von Museen weltweit gefeatured worden – von großen Retrospektiven bis hin zu fokussierten Ausstellungen zu ihren Performances und Installationen.

Viele Häuser zeigen aktuell Einzelwerke in ihren Sammlungen, etwa Installations- oder Videoarbeiten. Größere Sonderausstellungen tauchen immer wieder auf, vor allem in internationalen Kunstmetropolen.

Wichtig: Konkrete, neue Ausstellungstermine, die gerade erst angekündigt wurden, werden oft sehr kurzfristig veröffentlicht. Falls du planst zu reisen oder gezielt eine Show mitzunehmen, check am besten die offiziellen Seiten.

Direkte Infos, aktuelle Projekte und größere Überblicksschauen findest du hier:

Falls in deiner Stadt gerade nichts läuft: Viele Institutionen lassen Yoko Onos Arbeiten in ihren Dauerausstellungen oder als Langzeit-Installationen stehen – ein Blick in die Programme großer Museen lohnt sich.

Wenn zum Zeitpunkt deines Checks keine großen Sonderausstellungen gelistet sind, gilt: Aktuell keine Ausstellungen bekannt – aber das kann sich schnell ändern.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Yoko Ono ist die seltene Mischung aus Kultfigur, Meme-Vorlage und echter Kunst-Revolutionärin.

Ihre Kunst ist nicht dafür da, „schön über dem Sofa“ zu hängen, sondern Fragen zu stellen: über Krieg, Liebe, Körper, Macht, Fame. Genau deswegen funktioniert sie heute auf TikTok & Co. so gut – jeder Clip wird automatisch zur Debatte.

Für Sammler ist Yoko Ono interessant, weil sie historisch verankert ist, in großen Museen läuft und als zentrale Figur der Konzept- und Performancekunst gilt. Das ist keine schnelle Flipp-Spekulation, sondern eher ein Long-Term-Statement: „Ich sammle nicht Trend, ich sammle Geschichte.“

Für dich als Social-Media-User lohnt sich der Deep Dive, weil Yoko Ono vieles vorweggenommen hat, was heute Standard ist: Partizipative Kunst, Selfie-Momente, politische Statements als Visuals.

Ob du ihre Werke „magst“ oder nicht, ist fast zweitrangig – wichtiger ist: Sie verändern, wie wir Kunst, Körper und Frieden denken.

Also: Wenn du das nächste Mal an einem „Wish Tree“-Clip vorbeiscrollst oder ein altes „Cut Piece“-Video siehst, swipe nicht einfach weg. Hier schaut dir Kunstgeschichte direkt ins Gesicht.

@ ad-hoc-news.de