Yanglao: Der TCM-Punkt für mehr Vitalität im Alter
04.02.2026 - 01:51:12Der Akupressurpunkt Dünndarm 6 verspricht Linderung bei typischen Altersbeschwerden – von Gelenkschmerzen bis nachlassender Sehkraft. In einer Zeit, in der integrative Gesundheitsansätze boomen, gewinnt dieses uralte Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) auch hierzulande an Bedeutung. Der Punkt mit dem treffenden Namen „Pflege im Alter“ wird zur einfachen Selbsthilfe-Methode.
Die TCM sieht im Alterungsprozess ein natürliches Nachlassen der Lebensenergie Qi und des Blutes. Dies kann zu Blockaden in den Energiebahnen, den Meridianen, führen. Die Folge sind oft Steifheit, Schmerzen und nachlassende Sinnesfunktionen. Genau hier setzt der Punkt Dünndarm 6 (Yanglao) an. Als sogenannter Xi-Spaltpunkt soll er besonders wirksam akute Schmerzen lindern und Blockaden im zugehörigen Meridian lösen.
Einfache Lokalisierung, tiefgreifende Wirkung
Den Punkt zu finden, ist unkompliziert: Er liegt auf der Handoberseite in einer kleinen Vertiefung direkt über dem knöchernen Vorsprung der Elle auf der Kleinfingerseite des Handgelenks. Die Mulde wird deutlich spürbar, wenn man die Handfläche leicht nach unten dreht.
Seine traditionelle Bedeutung als „Pflege im Alter“ leitet sich aus der zugeschriebenen Wirkung ab. Yanglao soll in der Lage sein, Qi und Blut zu bewegen, Stagnationen aufzulösen und so die Sehnen zu entspannen, Gelenke zu lockern und die „Sinnesöffnungen“ – insbesondere die Augen – zu klären.
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Breites Anwendungsspektrum: Von Schmerzen bis Sehkraft
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig und treffen typische Altersbeschwerden. Eine Hauptindikation sind Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Nacken, der Schulter, dem oberen Rücken und Arm. Chronische Leiden wie ein Schulter-Arm-Syndrum können durch regelmäßige Stimulation positiv beeinflusst werden.
Ein weiterer zentraler Effekt betrifft die Unterstützung der Sehkraft. In der TCM-Lehre hängt die Augengesundheit vom freien Fluss von Qi und Blut in den Meridianen ab. Yanglao wird traditionell genutzt, um die Augen zu „klären“ und Symptome wie verschwommenes Sehen oder Lichtempfindlichkeit zu lindern. Auch bei Tinnitus und Schwindel findet der Punkt Anwendung.
So wenden Sie die Selbst-Akupressur an
Die einfache Zugänglichkeit macht Yanglao ideal für die Eigenbehandlung. Eine kurze Anleitung:
- Punkt finden: Tasten Sie an Ihrem Handgelenk auf der Kleinfingerseite nach dem knöchernen Vorsprung. Drehen Sie die Handfläche leicht nach unten und spüren Sie die Vertiefung direkt darüber.
- Druck ausüben: Drücken Sie mit der Kuppe des Daumens oder Zeigefingers der anderen Hand fest, aber angenehm auf die Stelle.
- Massieren: Halten Sie den Druck und massieren Sie dann ein bis drei Minuten lang mit kleinen Kreisen.
- Regelmäßigkeit: Für beste Ergebnisse den Punkt mehrmals täglich auf beiden Handgelenken stimulieren – besonders bei akuten Beschwerden.
Integration in die moderne Altersmedizin
Die Nutzung solcher Akupressurpunkte spiegelt einen Trend wider: die Integration komplementärer Methoden in die konventionelle Geriatrie. Während die Schulmedizin oft symptomorientiert arbeitet, bietet die TCM einen ganzheitlichen Ansatz zur Stärkung der Selbstheilungskräfte.
Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Stimulation solcher Punkte das Nerven- und Hormonsystem beeinflussen und so zur Schmerzlinderung beitragen kann. Für ältere Menschen wird Akupressur so zu einer sicheren Methode, aktiv die eigene Gesundheit zu unterstützen und die Lebensqualität zu erhalten.
Selbstfürsorge als Schlüssel zum gesunden Altern
In einer alternden Gesellschaft gewinnen präventive, selbst anwendbare Praktiken an Bedeutung. Yanglao steht beispielhaft für das Wissen der TCM, das einfache Werkzeuge für die Gesundheitsvorsorge bereithält. Die regelmäßige Massage kann ein tägliches Ritual für mehr Gelenkgesundheit, schärfere Sinne und allgemeine Vitalität sein.
Ein wichtiger Hinweis bleibt: Bei ernsthaften oder anhaltenden Beschwerden ersetzt die Akupressur keinen Arztbesuch. Sie kann eine professionelle Behandlung aber sinnvoll ergänzen. Die Kombination aus moderner Medizin und bewährten traditionellen Methoden ebnet einen umfassenden Weg zu mehr Wohlbefinden im Alter.
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