Xiaomi, HyperOS

Xiaomi HyperOS 3: Überraschender Jahresstart mit globalem Rollout

01.01.2026 - 08:16:12

Xiaomi überrascht mit einem frühen globalen Rollout von HyperOS 3 auf Basis von Android 16, wobei erstmals populäre Mittelklasse-Smartphones vor den Topmodellen aktualisiert werden.

Xiaomi beschleunigt den globalen Start seines Android-16-Systems und bevorzugt dabei erstmals Mittelklasse-Smartphones. Der frühe Rollout von HyperOS 3 ab dem 1. Januar 2026 überrascht die Branche und setzt Konkurrenten unter Druck.

Mittelklasse-Smartphones erhalten Vorrang

Entgegen der üblichen Praxis, Flagship-Modelle zuerst zu bedienen, verteilt Xiaomi das stabile Update zunächst auf globale Mittelklasse-Geräte. Nutzer des Redmi Note 13 Pro 4G und des POCO M6 Pro in Europa und anderen Regionen erhalten bereits Over-The-Air-Benachrichtigungen für das rund 6 GB große Update mit der Version OS3.0.4.0.WNFMIXM.

Diese ungewöhnliche Strategie ist klug kalkuliert: Indem das Unternehmen zuerst millionenfach verkaufte Modelle aktualisiert, kann es die Stabilität von Android 16 auf unterschiedlicher Hardware testen. Erst danach folgen die Premium-Modelle der Xiaomi-15- und 14T-Serie. Ein Stresstest mit breiter Nutzerbasis.

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HyperConnect und KI im Fokus

HyperOS 3 baut auf Android 16 (Baklava) auf und setzt stark auf KI und verbesserte Vernetzung. Kernfeature ist das neue „Hyper Island“: Das System verwandelt die Kamera-Aussparung im Display in eine interaktive Leiste für Ladezustand, Musikwiedergabe oder Timer.

Unter der Haube verspricht Xiaomi durch das HyperConnect-Framework spürbare Verbesserungen. Die Datenübertragung zwischen Xiaomi-Geräten soll um 33 Prozent schneller sein, bei gleichzeitiger Senkung des Stromverbrauchs um bis zu 71 Prozent. Für Nutzer im Ökosystem aus Smartphone, Tablet und Laptop könnte das den Alltag spürbar erleichtern.

Visuell überzeugt eine neu gestaltete Sperrbildschirm-Oberfläche, die mit KI cinematische 3D-Effekte erzeugt, sowie eine flüssigere Animations-Engine.

China als Vorreiter, Weltmarkt folgt schnell

Im Heimatmarkt China läuft die Verteilung bereits auf Hochtouren. Seit dem 30. Dezember erhalten dort über ein Dutzend weitere Modelle das stabile Update, darunter die Redmi-K60-Serie, das neue Redmi Note 15 und die Xiaomi Pad 6 Pro/ Max 14.

Historisch folgt der globale Rollout chinesischen Veröffentlichungen mit vier bis acht Wochen Verzögerung. Die zeitnahe Verfügbarkeit für das Redmi Note 13 Pro 4G weltweit deutet jedoch auf eine deutlich engere Taktung hin. Xiaomi synchronisiert seine Märkte offenbar schneller als je zuvor.

Branche unter Druck: Xiaomi zieht davon

Das Timing setzt Maßstäbe im Android-Ökosystem. Während einige Wettbewerber noch in der Beta-Phase für ihre Android-16-Oberflächen stecken, liefert Xiaomi bereits stabile Versionen aus. Die schnelle Anpassung für ältere Geräte wie das Redmi K60 aus 2023 zeigt zudem eine gereifte Entwicklungspipeline – ein Bereich, der dem Unternehmen früher Kritik einbrachte.

Die Aufnahme des brandneuen Redmi Note 15 in die Update-Liste bestätigt zudem: Auch frisch gekaufte Hardware erhält sofort die neueste Software. Ein wichtiges Signal für Early Adopter.

Was Nutzer in den kommenden Wochen erwartet

Der Rollout wird sich im ersten Quartal 2026 deutlich ausweiten. Davon gehen Branchenbeobachter aus:

  1. Flagship-Modelle folgen: Die globale stabile Version für die Xiaomi-15- und 14-Serien wird noch im Januar erwartet.
  2. Mehr Regionen: Nach ersten Meldungen aus Europa sollen bald auch Nutzer in Indien und Südostasien die OTA-Benachrichtigung erhalten.
  3. Funktionsumfang: Spannend bleibt, ob die globalen Versionen alle KI-Features der chinesischen Builds behalten – insbesondere die generativen KI-Bildbearbeitungstools.

Xiaomi-Nutzer können manuell in den Systemeinstellungen nach dem Update suchen. Die schrittweise Verteilung soll Server-Überlastungen verhindern. Klar ist: Das Warten auf Android 16 hat für Millionen Nutzer weltweit gerade überraschend schnell ein Ende gefunden.

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