Xbox plant Revolution: Nächste Konsole wird Windows-Referenzgerät
10.01.2026 - 14:35:12Microsofts nächste Xbox-Generation soll die Grenze zwischen Konsole und PC einreißen. Statt eines geschlossenen Systems plant der Konzern eine offene Hardware-Plattform auf Windows-Basis, wie aktuelle Berichte enthüllen. Dritte Hersteller könnten eigene lizenzierte Geräte bauen.
Vom Konsolen-Hersteller zum Plattform-Anbieter
Laut einem detaillierten Bericht von Windows Central will Microsoft mit seiner nächsten Xbox-Hardware ähnlich verfahren wie mit der Surface-Produktlinie. Die hauseigene Konsole würde demnach als Referenzdesign dienen – eine Blaupause für optimale Hardware-Software-Integration. Lizenzierte Partner wie ASUS, MSI oder Dell könnten darauf aufbauend eigene Xbox-Konsolen und Handhelds entwickeln, sofern sie strenge Zertifizierungsstandards erfüllen.
Diese Strategie zielt darauf ab, die Xbox-Präsenz über ein einzelnes Gerätemodell hinaus auszuweiten. Indem Microsoft die Spezifikationen an OEM-Partner vergibt, könnte ein ganzes Ökosystem unterschiedlichster Geräte entstehen: Von High-End-Livingroom-Konsolen bis zu portablen Handhelds, alle vereint durch ein Betriebssystem. Das Modell ähnelt damit dem Windows-PC-Markt, wo Microsoft das OS und ein Flaggschiff-Gerät liefert, während Partner für Volumen und Formfaktor-Innovation sorgen.
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„Full Bore Windows“: Die Software-Revolution
Der Kern der neuen Strategie liegt im Betriebssystem. Die nächste Xbox soll nicht mehr mit einem proprietären System laufen, sondern mit einer für TV-Bildschirme und Handhelds optimierten Version von Windows 11. Diese als „Windows 11 Full Screen Experience“ bezeichnete Oberfläche soll die derzeitigen Reibungsverluste beseitigen, die beim Einsatz von Windows auf Gaming-Handhelds auftreten.
Dabei handelt es sich nicht einfach um einen Desktop-PC am Fernseher. Das System soll direkt in eine controller-optimierte Oberfläche starten, die sich nicht von einem klassischen Konsolen-Dashboard unterscheidet. Gleichzeitig behält es aber die Flexibilität eines PCs bei – inklusive der möglichen Unterstützung für mehrere Storefronts wie Steam oder Battle.net neben dem Microsoft Store.
Ein zentrales Versprechen: Trotz des Wechsels zur Windows-Basis bleibt die Abwärtskompatibilität eine unverhandelbare Säule. Die neue Architektur soll die bestehenden Bibliotheken für Xbox One und Xbox Series X|S nativ ausführen können. Damit würde die historische Lücke zwischen Konsolen- und PC-Gaming endgültig geschlossen.
Zeitplan: Erste OEM-Geräte schon 2026?
Während die vollständige nächste Konsolen-Generation erst für 2027 oder 2028 erwartet wird, deuten die Berichte auf ein Übergangsjahr 2026 hin. Gerüchten zufolge könnte noch in diesem Jahr ein erstes OEM-„Xbox PC“-Gerät vorgestellt werden. Es wäre der öffentliche Praxistest für die neue Windows-Strategie.
Auch bei Peripheriegeräten tut sich etwas: Eine neue Xbox Elite Controller Series 3 mit Direkt-WiFi-Verbindung soll noch 2026 erscheinen. Die Technologie soll die Latenz beim Cloud-Gaming reduzieren und Microsofts „Play Anywhere“-Philosophie weiter stützen.
Diese Entwicklungen passen zu Äußerungen von Xbox-Präsidentin Sarah Bond aus dem Spätjahr 2025. Sie kündigte damals ein „gehobenes, kuratiertes Premium-Erlebnis“ für künftige Hardware an. Die aktuellen Leaks werden als konkrete Umsetzung dieser Vision gewertet – ein hybrides Ökosystem, in dem der Unterschied zwischen High-End-PC und Xbox-Konsole kaum noch relevant ist.
Marktanalyse: Antwort auf Steam Deck & Co.
Der strategische Schwenk kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Angesichts rückläufiger Konsolenverkäufe branchenweit könnte Microsoft mit einer offenen Hardware-Strategie Risiken streuen und gleichzeitig die Reichweite seiner Software maximieren. Indem der Konzern seine Windows-Dominanz nutzt, könnte er sich aus dem traditionellen „Konsolenkrieg“ verabschieden und stattdessen als allgegenwärtige Plattform konkurrieren – verfügbar auf Geräten von 400-Euro-Handhelds bis zu 2.000-Euro-Enthusiasten-Maschinen.
Beobachter sehen darin eine direkte Antwort auf den Erfolg von Handheld-Gaming-PCs wie dem Valve Steam Deck oder dem ASUS ROG Ally. Durch die Standardisierung des Betriebssystems und die Zertifizierung von Hardware versucht Microsoft, sich den Markt für portable PCs zu eigen zu machen – und ihn effektiv als „tragbare Xbox“ zu branden.
Die Branche wartet nun auf offizielle Bestätigungen, die möglicherweise noch in diesem Jahr folgen könnten. Sollten sich die Berichte bewahrheiten, würde die nächste Gaming-Generation nicht durch eine Plastikbox unter dem Fernseher definiert, sondern durch ein Software-Ökosystem, das den Zugriff auf die eigene Spielebibliothek über eine ganze Geräte-Palette hinweg ermöglicht. Für Spieler könnte das das Ende der Wahl zwischen Konsole und PC bedeuten.
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