Wurzelgemüse, Saft-Detox

Wurzelgemüse verdrängt Saft-Detox als Winter-Trend 2025

29.12.2025 - 03:22:12

Ernährungsexperten setzen auf warme Suppen und regionales Wintergemüse wie Pastinake. Diese stärken das Darm-Mikrobiom und aktivieren den Stoffwechsel effektiver als kalte Säfte.

Warme Suppen und heimische Knollen lösen kalte Säfte als Gesundheits-Trend ab. Ernährungsexperten sehen in Pastinake, Topinambur und Co. den Schlüssel für ein starkes Winter-Immunsystem und einen aktiven Stoffwechsel.

Während viele für ihre Neujahrsvorsätze an radikale Saftkuren denken, setzt die Ernährungsmedizin jetzt auf „wärmende Fülle“. Der Fokus liegt auf regionalem Wurzelgemüse – ein Comeback, das aktuelle Marktdaten und neue Forschung zur Darmgesundheit stützen.

Warum Knollen das Mikrobiom stärken

Lange unterschätzt, gelten Pastinake und Schwarzwurzel heute als Superfood. Ihr Geheimnis: ein hoher Anteil an präbiotischen Ballaststoffen wie Inulin.

Diese speziellen Fasern dienen als Nahrung für nützliche Darmbakterien. Da ein Großteil der Immunzellen im Darm sitzt, stärkt der Verzehr so die Abwehrkräfte. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont zudem die blutzuckerstabilisierende Wirkung, die Heißhunger in der kalten Jahreszeit vorbeugt.

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„Souping“ schlägt „Juicing“: Wärme kurbelt den Stoffwechsel an

Der Aufstieg des „Souping“ (Suppenfasten) markiert eine klare Abkehr vom „Juicing“. Nach Ansicht von Stoffwechselexperten und der Traditionellen Chinesischen Medizin kühlen kalte Säfte den Körper im Winter aus und bremsen den Metabolismus.

Heiße Suppen bewirken das Gegenteil. Sie aktivieren die nahrungsinduzierte Thermogenese – der Körper verbraucht Energie, um die Mahlzeit zu verarbeiten und Wärme zu produzieren. Leicht verdauliche Gemüsesuppen mit Ingwer oder Chili treiben diesen Effekt noch an.

Saisonale Power: Das steckt in heimischem Wintergemüse

Regional und saisonal hat jetzt Hochsaison. Importware verliert auf langen Transportwegen Nährstoffe, heimisches Lagergemüse hingegen punktet mit voller Power:

  • Rote Bete: Enthält Nitrate, die die Durchblutung fördern können.
  • Steckrüben: Liefern Vitamin C und Beta-Carotin bei wenigen Kalorien.
  • Sellerie: Seine ätherischen Öle wirken sanft antibakteriell und unterstützen die Entgiftung.

Marktbeobachter verzeichnen einen spürbar gestiegenen Absatz – getrieben von Preissensibilität und dem Wunsch nach Nachhaltigkeit.

Vom Verzicht zum Nähren: Ein Paradigmenwechsel

Der Trend spiegelt einen größeren Wandel wider: Weg von radikalen Crash-Diäten, hin zu einem „Nourishing“-Ansatz, also der bewussten Nährung des Körpers. Große Studien aus 2025 belegen den langfristigen Nutzen einer überwiegend pflanzlichen Ernährung.

Die Lebensmittelbranche reagiert. Supermärkte stocken ihr Sortiment an cleanen, gemüsereichen Fertigsuppen auf. Gleichzeitig verlieren exotische Superfoods im Winter an Bedeutung – zugunsten der regionalen Alternative.

Was bedeutet das für den anstehenden „Veganuary“ 2026? Experten rechnen mit einem weiteren Schub für die pflanzliche Winterküche. Der nächste Mikro-Trend könnte fermentiertes Wurzelgemüse sein. Die beste Strategie für die kalten Wochen liegt damit wohl nicht im teuren Pulver, sondern im heimischen Gemüseregal.

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