Workation wird zum Schlüssel im Kampf um junge Talente
15.01.2026 - 06:12:11Unternehmen setzen Workations als strategischen Vorteil im “War for Talents” ein. Die Kombination aus Arbeit und Urlaub wandelt sich vom Nischen-Benefit zum entscheidenden Kriterium für die Generation Z. Hohe Wechselbereitschaft und neue Wertevorstellungen zwingen Firmen zum Umdenken.
Für die nach 1995 Geborenen sind flexible Modelle keine nette Zugabe mehr, sondern Grundvoraussetzung. Sinnstiftung und Work-Life-Balance stehen über traditionellen Anreizen wie Gehalt. Die Workation spricht genau diese Bedürfnisse an: Sie verbindet den Wunsch nach neuen Erfahrungen mit beruflichen Pflichten.
Die Generation Z tickt anders. Arbeit muss sich in ihr Leben integrieren, nicht umgekehrt. Ihre Wechselbereitschaft ist hoch – bei den 18- bis 29-Jährigen liegt die Fluktuation bei 36 Prozent. Gründe sind oft schlechtes Klima und mangelnde Wertschätzung.
Eine Workation sendet genau das gegenteilige Signal: Vertrauen und Autonomie. Der Ortswechsel kann zudem Kreativität und Produktivität ankurbeln. Für viele junge Fachkräfte ist die Option mittlerweile ein Dealbreaker. Rund 80 Prozent der unter 30-Jährigen halten sie für wichtig, ein großer Teil würde einen Job ohne sie ablehnen.
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So gelingt die Umsetzung im Unternehmen
Erfolgreiche Workation-Modelle brauchen mehr als ein freundliches “Ja”. Sie reichen von individuellen Regelungen – etwa vier Wochen Arbeit von überall – bis zu organisierten Team-Ausflügen, die den Zusammenhalt stärken.
Klare Richtlinien sind der Schlüssel. Unternehmen müssen folgende Punkte klären:
* IT-Sicherheit beim Arbeiten in fremden Netzwerken
* Zeiterfassung und Erreichbarkeit über Zeitzonen hinweg
* Rechtliche Rahmenbedingungen für das Zielland
Trotz des Booms bietet laut Institut der deutschen Wirtschaft erst rund jedes siebte deutsche Unternehmen Workations an. Diese Lücke ist eine Chance für Vorreiter.
Die größte Hürde: Rechtliches Chaos
Die größten Bedenken der Firmen sind rechtlicher Natur. Jedes Land hat eigene Regeln zu Steuern, Sozialversicherung und Arbeitsrecht. Besonders außerhalb der EU wird es komplex, etwa mit Visa oder Arbeitserlaubnissen.
Die magische Grenze sind oft 183 Tage. Wird sie überschritten, kann dies steuerliche Konsequenzen im Gastland auslösen. Organisatorisch gilt es, die Integration ins Team sicherzustellen und Isolation zu verhindern. Digitale Tools und eine Führungskultur, die auf Ergebnisse statt Anwesenheit setzt, sind hier entscheidend.
Vom Trend zum Standard-Benefit?
Die Workation ist nur ein Teil des großen Wandels namens “New Work”. Die Pandemie hat bewiesen, dass produktives Arbeiten nicht an den Unternehmensstandort gebunden ist. Unternehmen, die an starren Präsenzmodellen festhalten, werden im Wettbewerb um die besten Köpfe das Nachsehen haben.
Die Entwicklung ist klar: Flexible Modelle werden zum Standardrepertoire gehören. Der Druck der Generation Z und verbesserte Kollaborationstools treiben diese Entwicklung voran. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie Unternehmen diese neue Realität aktiv gestalten.
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