Wolf, Moon

Wolf Moon Supermoon löst Welle von Phishing-Angriffen aus

03.01.2026 - 21:42:12

Höchste Alarmstufe für Himmelsgucker: Cyberkriminelle nutzen das erste Supermond-Ereignis 2026 als Köder für raffinierte Phishing-Kampagnen auf Social Media.

Während weltweit Menschen zum ersten Himmelsspektakel des Jahres aufblicken, warnen Cybersicherheitsexperten vor einer gefährlichen Welle digitaler Bedrohungen. Der heutige Wolf Moon Supermond dient als Lockmittel für eine ausgeklügelte Kampagne mit gefälschten Livestream-Links auf Plattformen wie Facebook, YouTube und X.

Sicherheitsforscher melden einen starken Anstieg bösartiger Aktivitäten, die Nutzer abfangen, die nach Live-Ansichten des Mondereignisses suchen. Die Betrüger posten scheinbare Übertragungen, die in Wirklichkeit aufgezeichnete Videos oder gestohlene Aufnahmen sind.

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Die Gefahr lauert in den begleitenden Links. Diese fordern mit drängenden Aufforderungen zum Klicken auf:
* „Hier klicken für den HD-Stream“
* „Konto verifizieren für exklusives Teleskop-Feed“
* „Kostenlos registrieren zum Weitersehen“

Wer darauf hereinfällt, landet auf gefälschten Websites, die seriöse Streamingdienste oder astronomische Organisationen imitieren. Dort werden persönliche Daten oder Kreditkarteninformationen abgefragt – angeblich für „Altersverifikation“ oder ein nie existierendes „Kostenlos-Abo“. Andere Links lösen den Download von Schadsoftware aus, darunter Varianten der kürzlich in Indien entdeckten „New Year 2026“-APK.

Ein Trend mit System: Phishing zu Großereignissen

Die Wolf-Moon-Angriffe sind kein Einzelfall, sondern Teil eines wachsenden Trends zum „Event-basierten Phishing“. Erst vor Tagen warnten Behörden vor bösartigen „Neujahrs-2026“-Grußlinks auf WhatsApp und Telegram, die Mobilgeräte kompromittieren können.

Berichte zeigen, dass Kriminelle zunehmend KI-Tools nutzen, um überzeugende Fake-Webseiten und Social-Media-Texte zu generieren. Die „Angst, etwas zu verpassen“ (FOMO) bei Live-Ereignissen – ob Konzert, Sport oder Himmelsphänomen – erzeugt eine Dringlichkeit, die das kritische Denken der Nutzer umgeht.

So sehen Sie den Mond sicher

Für alle, die den Wolf Moon wetter- oder standortbedingt nicht live sehen können, gibt es legale und sichere Alternativen ohne Datenabfrage:

  • Das Virtual Telescope Project: Bietet zuverlässige Livestreams von seinen Roboter-Teleskopen.
  • Offizielle Raumfahrtagenturen: NASA und andere Agenturen stellen auf ihren .gov-Websites und verifizierten Social-Media-Kanälen Bildungsmaterial und geprüfte Aufnahmen bereit.

Die wichtigsten Sicherheitsregeln:
* Meiden Sie „unverifizierte“ Streams: Seien Sie skeptisch bei Übertragungen von unbekannten Accounts mit wenigen Abonnenten oder deaktivierten Kommentaren.
* Nie Zahlungsdaten eingeben: Legitime öffentliche Astronomie-Streams sind fast immer kostenlos und benötigen keine Kreditkarten-„Verifikation“.
* Prüfen Sie die URL: Stellen Sie sicher, dass Sie eine seriöse Domain (z.B. nasa.gov) besuchen und keine verdächtige Zeichenkette.

Blick nach vorn: Deepfakes als nächste Bedrohung

Mit dem nächsten großen Supermond erst im November 2026 rechnet die Sicherheitsbranche mit einer Weiterentwicklung der Angriffsmethoden. Die Kriminellen werden sich voraussichtlich anderen Großereignissen zuwenden. Besorgniserregend ist die mögliche Integration von Deepfake-Technologie, die gefälschte Empfehlungen von bekannten Wissenschaftlern oder Influencern erschaffen könnte.

Die Empfehlung für das Jahr 2026 bleibt klar: Wachsamkeit bewahren und sich ausschließlich auf etablierte, überprüfbare Quellen für Online-Liveevents verlassen.

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