Wohnungsmarkt 2026: Rekordmangel trifft auf hohe Baukosten
16.01.2026 - 06:46:12Der deutsche Wohnungsmarkt steht vor einer historischen Zerreißprobe. Aktuelle Studien belegen einen Rekordmangel von 1,4 Millionen bezahlbaren Wohnungen. Gleichzeitig bremsen explodierende Baukosten und eine schwächelnde Konjunktur dringend benötigte Neubauprojekte aus. Wie können Metropolen wie Berlin und Hamburg den Druck lindern?
Studie belegt dramatische Lage
Das Pestel-Institut beziffert das Defizit an bezahlbarem Wohnraum diese Woche auf einen neuen Höchststand. Die Zahl von 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen unterstreicht die Dringlichkeit zum Handeln. Besonders in Ballungsräumen übersteigt die Nachfrage das Angebot bei Weitem. Experten prognostizieren für 2026 deshalb weitere Preissteigerungen:
* Bundesweit um drei bis vier Prozent bei Mieten und Kaufpreisen.
* In Metropolen sogar noch stärkere Zuwächse.
Gleichzeitig sinkt die Zahl der Baugenehmigungen auf ein Niveau wie vor über zehn Jahren. Hohe Kosten, strenge Effizienzvorgaben und wirtschaftliche Unsicherheit machen viele Projekte unrentabel.
Nachhaltigkeit wird zum neuen Standard
Als Antwort auf ökologische und ökonomische Herausforderungen setzt die Stadtentwicklung voll auf grüne Konzepte. Klimaschutz und Energieeffizienz rücken in den Fokus. Ein Leuchtturmprojekt ist das Holzhochhaus „roots“ in der Hamburger HafenCity.
* Holz als primärer Baustoff reduziert die CO2-Emissionen erheblich.
* Selbst Hybrid-Gebäude aus Holz und Stahlbeton sparen über 30 Prozent Emissionen ein.
Neben innovativen Baustoffen gewinnen auch Stadtbegrünung, erneuerbare Energien und gemeinwohlorientierte Digitalisierung an Bedeutung. Sie sollen die Lebensqualität erhöhen und den Klimawandel bekämpfen.
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Umnutzung statt Neuland: Die Strategie der Innenentwicklung
Angesichts des Ziels, die Flächenversiegelung bis 2050 auf „Netto-Null“ zu reduzieren, setzen Kommunen auf die Entwicklung im Bestand. Statt neuer Gebiete auf der „grünen Wiese“ stehen Brach- und Konversionsflächen im Fokus. Eine BBSR-Studie zeigt: Seit der Jahrtausendwende entstanden Hunderte neuer Stadtteile auf ehemaligen Industrie- oder Militärflächen.
Diese Strategie hat klare Vorteile:
* Sie schafft dringend benötigten Wohnraum.
* Sie stärkt bestehende Stadtstrukturen.
* Sie schont wertvolle natürliche Ressourcen.
Revitalisierung, Aufstockung und kreislauffähiges Bauen durch Recycling werden zu zentralen Bausteinen einer ressourcenschonenden Entwicklung.
Leuchttürme in Berlin und Hamburg
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen treiben deutsche Großstädte ambitionierte Projekte voran. Oft übernehmen landeseigene Wohnungsbaugesellschaften eine tragende Rolle.
In Berlin startet im Märkischen Viertel der Bau eines 17-geschossigen Wohnhochhauses. Rund 90 Prozent der 176 Wohnungen sollen geförderter Wohnraum werden. In Neukölln stehen mehrere Großprojekte vor der Fertigstellung, darunter das Quartier „Greenpark“ auf dem Gelände des ehemaligen „Blub“-Bades mit 860 Wohnungen.
In Hamburg werden im Quartier „Kirchwiese“ 58 geförderte Mietwohnungen bezugsfertig. Das Projekt ist Teil einer breiten Strategie, die von Wohntürmen in der HafenCity bis zu Reihenhäusern in Harburg reicht.
Kann dieser Mix aus nachhaltiger Verdichtung und sozialem Wohnungsbau den Trend brechen? Die Fertigstellung dieser Leuchtturmprojekte wird genau beobachtet – sie könnten zur Blaupause für die Zukunft werden.
PS: Wenn in Städten wie Berlin und Hamburg neue Sozialwohnungsprojekte fertiggestellt werden, sollten Eigentümer und Verwalter vorbereitet sein. Der kostenlose Mietspiegel-Report 2025 zeigt in wenigen Minuten, welche Miethöhen marktgerecht und rechtssicher sind – inklusive Vergleichstabellen und praxisnahen Vorlagen für Mieteranschreiben. So argumentieren Sie Ihre Forderungen souverän und setzen Anpassungen korrekt durch. Jetzt kostenlosen Mietspiegel-Report sichern


