WKÖ, Innovationsoffensive

WKÖ startet 2026 mit globaler Innovationsoffensive

01.01.2026 - 23:02:12

Die Wirtschaftskammer Österreich intensiviert ihre internationale Innovationsstrategie für 2026, mit einem Fokus auf humanoide Robotik und konkreten Vernetzungsprojekten zwischen Unternehmen und Experten.

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) startet mit einer internationalen Innovationsoffensive ins neue Jahr. Kernstück ist der massive Ausbau der BOLD Community, die heimische Unternehmen mit über 2.500 globalen Vordenkern vernetzt. Der erste große Meilenstein folgt bereits im Februar.

BOLD Community wird zur operativen Plattform

Nach dem erfolgreichen Festival im Herbst 2025 verschiebt sich der Fokus nun auf die praktische Umsetzung. Die WKÖ will österreichischen Firmen direkten Zugang zu internationalen Experten aus über 70 Nationen verschaffen. Das Ziel: Durch gezieltes “Matchmaking” sollen konkrete Projekte entstehen und Innovationen beschleunigt werden.

Für 2026 sind dafür verstärkte Formate geplant, die physische Treffen mit digitaler Zusammenarbeit verbinden. Die Kammer sieht in dieser “herbeigeführten Begegnung” den Schlüssel, um den Wirtschaftsstandort Österreich krisenfester und wettbewerbsfähiger zu machen.

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Erster Höhepunkt: Innovationstag zu humanoiden Robotern

Der erste konkrete Termin steht bereits fest. Am 12. Februar 2026 lädt die Sparte Industrie der WKO Oberösterreich zum Innovationstag nach Linz. Im Fokus steht eines der disruptivsten Zukunftsthemen: die humanoide Robotik.

Die Veranstaltung fragt, wie Unternehmen durch menschenzentrierte Automatisierung wettbewerbsfähig bleiben können. Erwartet werden internationale Top-Experten wie Pero Mićić von der FutureManagementGroup AG und Arash Ajoudani vom Istituto Italiano di Tecnologia.

Es geht nicht um Science-Fiction, sondern um industrielle Realität. Humanoide Roboter sollen körperlich belastende Jobs übernehmen und so dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Der Tag markiert den operativen Auftakt der Innovationsbemühungen für 2026.

Exporttag verknüpft Technologie mit Märkten

Parallel treibt die Außenwirtschaft Austria die Internationalisierung voran. Am 28. Mai 2026 folgt der Österreichische Exporttag unter dem Motto “Together. We shape tomorrow.” Als größtes Internationalisierungs-Event Zentraleuropas soll er die technologischen Fäden der BOLD-Initiative mit klassischen Exportmärkten verknüpfen.

Die enge Taktung der Events – vom technologischen Deep-Dive im Februar bis zur Marktoffensive im Mai – zeigt eine aggressive Strategie. Die WKÖ will Österreichs Position als “Strong Innovator” in Europa festigen.

Reaktion auf ein herausforderndes Umfeld

Die Offensive kommt nicht von ungefähr. In einem schwierigen globalen Umfeld reicht reine Forschungsexzellenz nicht mehr aus. Entscheidend sind Geschwindigkeit und internationale Sichtbarkeit. Experten sehen in der BOLD-Strategie einen notwendigen Schritt, um in Feldern wie KI und Robotik den Anschluss an die USA und Asien nicht zu verlieren.

Der Budgetplan 2026 der WKÖ spiegelt diese Priorität wider. Gezielte Investitionen in Außenwirtschaft und Innovationsförderung stehen im Mittelpunkt, während Synergien aus vergangenen Großevents wie der Expo in Osaka genutzt werden sollen.

Wird aus Vernetzung auch echte Umsetzung?

In den kommenden Monaten werden weitere konkrete Kooperationen – sogenannte “BOLD Matches” – zwischen österreichischen KMU und internationalen Startups erwartet. Der wahre Erfolg der Initiative wird sich jedoch daran messen lassen, wie viele dieser Vernetzungen in reale Produkte und Märkte münden.

Der Innovationstag im Februar wird ein erster Gradmesser sein. Er zeigt, wie schnell die heimische Industrie bereit ist, radikale Innovationen wie humanoide Roboter tatsächlich in ihre Prozesse zu integrieren.

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