WKO, KI-Summit

WKO startet KI-Summit für Exporteure in Graz

21.01.2026 - 04:53:12

Die Wirtschaftskammer Österreich stellt auf ihrem KI-Summit konkrete Anwendungen für den Export vor, von Marktanalyse bis Zoll, und diskutiert rechtliche Rahmenbedingungen.

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) treibt die Digitalisierung des Exports voran. Ihr KI-Summit Export 2026 in Graz zeigt Unternehmen heute praxisnahe Anwendungen für den internationalen Handel. Von Marktanalyse bis Zollmanagement sollen intelligente Tools die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Smarte Tools für globale Märkte

Unter dem Motto „Smarte Tools für globale Märkte“ versammelt die kostenlose Veranstaltung Experten und Unternehmer. Angesichts komplexer Lieferketten und harter globaler Konkurrenz positioniert die WKO Künstliche Intelligenz als zentralen Hebel. Der Summit soll die Potenziale für Firmen jeder Größe greifbar machen – vom EPU bis zum Großkonzern.

Im Fokus steht die konkrete Anwendbarkeit im Geschäftsalltag. Wie können intelligente Werkzeuge Prozesse beschleunigen und neue Märkte erschließen? Diese Initiative ist Teil einer breiteren WKO-Strategie, die heimische Wirtschaft fit für die digitale Zukunft zu machen.

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Von der Analyse bis zur Übersetzung: KI in der Praxis

Das Programm legt den Schwerpunkt auf erprobte Anwendungen entlang der gesamten Exportkette. In mehreren Sessions werden konkrete Lösungen vorgestellt:

  • KI-Marktanalyse: Thomas Klepits (ideas4you) zeigt, wie KI hilft, Exportchancen präziser zu identifizieren.
  • Automatisierte Übersetzung: Ljubica Negovec (ALLESPRACHEN) erörtert Chancen und Risiken intelligenter Übersetzungstools. Wie bleibt die Qualität trotz Automatisierung gesichert?
  • Projekt DiGEM: Die Initiative präsentiert sich als Sprungbrett für den Eintritt in aufstrebende Märkte.

Automatisierung mit Verantwortung

Neben den Chancen thematisiert der Summit auch die Herausforderungen. Eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Zwischen Automatisierung & Verantwortung“ nimmt rechtliche Hürden und ethische Fragen in den Blick.

Experten diskutieren Fehlermuster in KI-Systemen und die Zuweisung von Verantwortung. Diese Debatte ist vor dem Hintergrund des europäischen AI Acts besonders relevant. Die WKO will Unternehmen helfen, sich auf die neuen Regulierungen vorzubereiten und Rechtssicherheit zu gewinnen.

Österreich auf dem Weg zum KI-Standort

Die Initiative fügt sich in die Bestrebungen ein, Österreich als führenden KI-Standort zu etablieren. Studien sehen gute Voraussetzungen, um wettbewerbsfähige Ökosysteme aufzubauen. Veranstaltungen wie dieser Summit sollen das Wissen in die Breite der Wirtschaft tragen.

Branchenbeobachter betonen: Die gezielte Förderung von KI im Export ist ein Schlüssel, um die Resilienz der stark exportorientierten österreichischen Wirtschaft nachhaltig zu stärken. Die Verknüpfung von etablierter Industrie mit digitalen Innovationen gilt als Wachstumsmotor.

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