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Windows Hello: Fingerabdruck-Scanner jetzt auch für Desktop-PCs

05.02.2026 - 04:33:11

Microsofts Februar-Update erweitert die fortschrittliche biometrische Anmeldung auf Desktop-PCs. Unternehmen können nun einheitliche Sicherheitsrichtlinien für alle Geräte umsetzen.

Microsoft schließt eine wichtige Sicherheitslücke: Ab sofort unterstützt Windows 11 auch externe Fingerabdruck-Scanner mit der höchsten Schutzstufe. Das ist ein Wendepunkt für die Sicherheit von Millionen Desktop-Nutzern.

Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Februar 2026

Bislang war die fortschrittliche biometrische Anmeldung Windows Hello Enhanced Sign-in Security (ESS) Laptops und Tablets mit eingebauten Sensoren vorbehalten. Das ändert sich mit dem Februar-Update 2026 (KB5074105). Nutzer von Desktop-PCs und Workstations können nun unterstützte USB-Fingerabdruckleser anschließen und über Einstellungen > Konten > Anmeldeoptionen einrichten.

So funktioniert die erweiterte Sicherheit

Der Clou: Die biometrischen Daten werden nicht einfach vom Betriebssystem verarbeitet. ESS nutzt spezielle Hardware wie das Trusted Platform Module 2.0 (TPM 2.0) und Virtualization Based Security (VBS). Diese Architektur schottet den Authentifizierungsprozess in einer sicheren Umgebung ab. So sind Fingerabdruck-Daten selbst vor komplexen Angriffen geschützt.

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Für Unternehmen ist das ein entscheidender Fortschritt. Sie können nun eine einheitliche, phishing-resistente Sicherheitsrichtlinie für alle Gerätetypen durchsetzen – vom mobilen Laptop bis zur stationären Workstation. Das schließt eine lange bestehende Schwachstelle in IT-Sicherheitskonzepten.

Mehr als nur Bequemlichkeit

Warum ist das so wichtig? Passwörter bleiben das größte Einfallstor für Cyberangriffe. Biometrie wie der Fingerabdruck ist nicht nur bequemer, sondern auch deutlich sicherer. Bisher mussten sich Desktop-Nutzer mit PINs oder physischen Sicherheitsschlüsseln behelfen oder teure Hardware upgraden.

Microsoft treibt mit diesem Schritt seine Vision einer passwortlosen Zukunft voran. Indem die Hürde für sichere Authentifizierung sinkt, wird der Schutz für Cloud-Dienste, lokale Anwendungen und das gesamte Microsoft-Ökosystem gestärkt. Besonders Entwickler, Kreative und Büroangestellte, die auf leistungsstarke Desktop-Rechner angewiesen sind, profitieren.

Teil einer größeren Strategie

Das Update ist eingebettet in eine Reihe von Frühjahrsverbesserungen für Windows 11. Dazu zählen auch Optimierungen an „Cross-Device Resume“ für eine nahtlosere Erfahrung zwischen Windows-PCs und Android-Smartphones. Zudem lässt sich die Sicherheitsfunktion Smart App Control nun einfacher verwalten.

Die allgemeine Verteilung des Updates über den Stable Channel hat begonnen. Nutzer können in den Windows Update-Einstellungen manuell nach KB5074105 suchen. Die Option „Neueste Updates sofort nach Veröffentlichung erhalten“ beschleunigt den Erhalt.

Analysten sehen in dem Schritt eine Grundlage für die Zukunft. Er könnte den Weg ebnen für die Unterstützung weiterer externer Biometrie-Geräte. Windows 11 ist damit bereit für eine wachsende Hardware-Landschaft sicherer Peripherie – und gibt Nutzern mehr Wahlfreiheit bei der Absicherung ihres digitalen Leben.

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