Windows, Startmenü

Windows 11: Neues Startmenü bietet mehr Kontrolle für Nutzer

13.02.2026 - 07:18:12

Microsoft verteilt ein umfassendes Update für Windows 11, das das Startmenü neu gestaltet. Nutzer erhalten mehr Kontrolle über das Layout und können den Empfehlungsbereich deaktivieren.

Microsoft treibt die Verbreitung seines neu gestalteten Startmenüs für Windows 11 mit einem aktuellen Update voran. Das Update KB5077181 vom 10. Februar bringt die umfassendste Anpassungsmöglichkeit seit Einführung des Betriebssystems zu mehr Nutzern.

Die wichtigste Änderung: Die Liste aller installierten Apps ist jetzt direkt im Hauptfenster des Startmenüs integriert. Der lästige Extraklick entfällt. Nutzer können zwischen zwei neuen Ansichten wählen – der standardmäßigen Kategorie-Ansicht, die Apps automatisch gruppiert, und einer traditionellen Raster-Ansicht mit alphabetischer Sortierung.

Anpassung steht im Vordergrund

Das überarbeitete Menü setzt stark auf individuelle Gestaltung. In den Personalisierungseinstellungen lässt sich nun ein Layout mit „Mehr Anheftungen“ wählen. Dabei wird der Platz für selbst angeheftete Apps maximiert, während der „Empfohlen“-Bereich schrumpft. Auf Wunsch können Empfehlungen für Dateien und zuletzt genutzte Apps auch komplett abgeschaltet werden.

Damit reagiert Microsoft direkt auf Nutzerkritik. Viele empfanden den empfohlenen Bereich als unübersichtlich oder irrelevant für ihren Arbeitsablauf. Die bewährte Funktion, per Drag & Drop Ordner zu erstellen, bleibt erhalten. So können Power-User etwa alle Produktivitäts- oder Design-Tools zusammenfassen.

Intelligente Anpassung an den Bildschirm

Das neue Startmenü passt sich automatisch an die Bildschirmgröße an. Auf großen Monitoren erscheint es breiter mit mehr Spalten für angeheftete Apps. Auf kompakten Geräten wie Tablets oder Laptops mit kleinerem Display zeigt es eine schlankere Version. Das System merkt sich die zuletzt gewählte Ansicht.

Gezielte Veröffentlichung für Stabilität

Der Weg zum neuen Startmenü begann bereits im Juni 2025 in den Insider-Preview-Versionen. Nach monatelangen Tests in den Dev-, Beta- und Canary-Kanälen startete die öffentliche Verteilung im Januar 2026. Das aktuelle Update beschleunigt diese gestaffelte Veröffentlichung nun deutlich.

Warum hat nicht jeder Nutzer das Update sofort? Microsoft setzt auf einen phasenweisen Rollout, um Stabilität zu gewährleisten. Wer nicht warten möchte, kann in den Windows-Update-Einstellungen die Option „Neueste Updates sofort erhalten“ aktivieren.

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Teil einer größeren Strategie

Die Überarbeitung ist Teil von Microsofts Bestreben, die Windows-11-Oberfläche kontinuierlich zu verbessern. Das Ziel: ein schnelleres und effizienteres Startmenü für eine hektischere digitale Welt. Die Vorsicht bei der Einführung soll weitreichende Probleme verhindern, wie sie bei großen Feature-Updates vorkommen können.

Der Fokus auf die Nutzererfahrung bleibt hoch. In den letzten Tagen berichteten Insider zudem, dass Microsoft die Rückkehr einer frei positionierbaren Taskleiste prüft – ein oft gewünschtes Feature aus Windows-10-Zeiten. Mit der flächendeckenden Einführung des neuen Startmenüs dürfte der Blick sich nun auf das nächste große Jahres-Update, Version 26H2, richten.

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