Windows, Datenschutz-Zentrale

Windows 11: Neue Datenschutz-Zentrale und einfacherer Linux-Zugang

30.01.2026 - 10:30:12

Microsoft testet in Insider-Builds eine zentrale Datenschutzübersicht und vereinfacht die Aktivierung des Linux-Subsystems. Die Neuerungen zielen auf mehr Transparenz und Nutzerfreundlichkeit.

Microsoft treibt die Modernisierung von Windows 11 weiter voran. Aktuelle Insider-Builds zeigen einen neu gestalteten Datenschutz-Überblick und einen direkten Schalter für das Linux-Subsystem in den Einstellungen. Diese Schritte zielen darauf ab, Systemkontrollen zu zentralisieren und die Transparenz für Nutzer zu erhöhen.

Die neue Kommandozentrale für den Datenschutz

Die auffälligste Neuerung in den Testversionen ist das überarbeitete „L1“ Privacy Dashboard. Diese aktualisierte Oberfläche platziert eine zentrale Statusübersicht – einen sogenannten „Hero“-Bereich – ganz oben auf der Seite „Datenschutz und Sicherheit“.

Anders als das bisherige Listen-Design, das Klicks in einzelne Kategorien erforderte, soll der neue Überblick kritische Informationen sofort sichtbar machen. Nutzer sehen auf einen Blick, wie viele Apps Zugriff auf sensible Funktionen wie Mikrofon, Kamera oder Standort haben. Besonders relevant: Auch die erst im Dezember 2025 eingeführten Berechtigungen für KI-gestützte Text- und Bildgenerierung werden hier zusammengefasst.

Mit diesem Schritt reagiert Microsoft offenbar auf Nutzerfeedback. Die wachsende Zahl von KI-Funktionen hatte die Verwaltung von Privatsphäre-Einstellungen immer komplexer gemacht. Das neue Dashboard schafft zudem eine einheitliche Optik mit der Windows-Sicherheits-App.

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Linux-Subsystem per Klick aktivieren

Für Entwickler und Power-User bringt die neue Version eine lange geforderte Vereinfachung: Einen direkten Ein-/Ausschalter für das Windows Subsystem for Linux (WSL) in den Einstellungen. Bisher musste die Funktion über veraltete Systemdialoge oder PowerShell-Befehle aktiviert werden.

Der neue Schalter findet sich unter Einstellungen > System > Erweitert > Virtuelle Arbeitsbereiche. Damit lässt sich das Subsystem mit einem einzigen Klick aktivieren – ohne Kommandozeile. Diese Integration zeigt, dass Linux-Kompatibilität für Microsoft kein Nischen-Feature mehr ist, sondern ein zentraler Bestandteil von Windows als Entwicklungsplattform.

Insider-Programm spaltet sich auf

Die Entdeckungen begleiten eine Welle offizieller Updates im Windows-Insider-Programm. Seit Dienstag sind mehrere Builds erschienen, die eine strategische Trennung der Dev- und Beta-Kanäle signalisieren.

Im Canary-Kanal (Build 28020.1495) können Nutzer seit Mittwoch nun auch .webp-Bilder als Desktop-Hintergrund verwenden. Der Dev-Kanal (Build 26300.7674) wechselte auf eine neue Versionsserie und bereitet damit den Weg für den „26H1“-Funktionsupdate vor.

Praktische Neuerungen gibt es bereits im Release Preview-Kanal: Die KI-Funktion „Agent in Einstellungen“ unterstützt jetzt auch Deutsch und Spanisch. Zudem wurde „Cross-device resume“ ausgeweitet. Besitzer bestimmter Android-Geräte (u.a. von Vivo und Honor) können damit Aufgaben wie das Bearbeiten von Office-Dokumenten nahtlos vom Smartphone auf den PC übertragen.

Mehr Transparenz für das KI-Zeitalter

Die Einführung des neuen Datenschutz-Dashboards kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Die Transparenz von Betriebssystemen steht unter schärferer Beobachtung denn je. Mit der Verbreitung von KI-Funktionen wie „Click to Do“ fordern Nutzer klare Einblicke, welche Apps auf diese mächtigen Tools zugreifen.

Indem Microsoft diese Berechtigungen prominent in einer Übersicht bündelt, will das Unternehmen wohl präventiv auf mögliche Datenschutzbedenken reagieren. Die Roadmap für 2026 sieht weitere KI-Integrationen vor – da ist klare Kommunikation entscheidend.

Wann kommen die Features für alle?

Das neue Privacy Dashboard und der WSL-Schalter sind derzeit nur in Insider-Builds versteckt oder im frühen Teststadium. Erfahrungsgemäß könnten sie aber mit dem „26H1“-Update noch in diesem Jahr den Weg in die stabile Version für alle Nutzer finden.

In den kommenden Wochen dürfte sich die „Hero“-Datenschutzoberfläche weiter verfeinern. Analysten erwarten granulare Echtzeit-Berichte, die Nutzer direkt in den Einstellungen über Hintergrundaktivitäten von Apps informieren. Die Einstellungen-App bleibt damit im Fokus von Microsofts Modernisierungsbemühungen – und wird sich 2026 wohl weiter stark verändern.

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