Windows, Microsoft

Windows 11: Microsoft stopft lästige Lecks in Taskleiste und Startmenü

17.01.2026 - 05:57:12

Ein neues Insider-Update für Windows 11 korrigiert eine störende Taskleiste und ein Speicherleck im Startmenü. Diese Stabilitätsverbesserungen bereiten den Weg für das kommende große Release.

Microsoft behebt in einem neuen Insider-Update zwei langjährige Ärgernisse: eine übereifrige Taskleiste und einen speicherfressenden Startmenü-Bug. Das zeigt, wie der Konzern auf Nutzerfeedback reagiert, bevor die Fehler die breite Masse erreichen.

Das Update mit der Bezeichnung Build 26220.7653 wurde am Freitag an Mitglieder des Windows Insider-Programms im Beta-Kanal ausgespielt. Es konzentriert sich auf Stabilität und Performance – zwei Säulen, die für die Akzeptanz von Windows 11 entscheidend sind. Die behobenen Probleme hatten die Nutzererfahrung teils erheblich beeinträchtigt.

Die Taskleiste gehorcht wieder

Ein Hauptärgernis war die automatisch ausblendende Taskleiste. Sie tauchte oft unaufgefordert auf und verdeckte dann den unteren Bildschirmrand. Das blockierte Steuerelemente von Anwendungen und störte die Arbeit. Für Nutzer, die ihren Bildschirmplatz maximieren wollen, war dieses Verhalten ein Dorn im Auge.

Das aktuelle Update justiert die Empfindlichkeit der Taskleiste neu. Sie erscheint jetzt nur mehr, wenn der Mauszeiger bewusst zum unteren Bildschirmrand geführt wird. Ein kleiner, aber feiner Unterschied für den Arbeitsalltag. Zudem wurde ein verwandter Fehler behoben, der das Startmenü, das Benachrichtigungscenter und die Schnelleinstellungen manchmal nicht per Mausklick öffnen ließ.

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Speicherleck im Startmenü gestopft

Die zweite wichtige Verbesserung betrifft ein Performance-Problem: Ein Speicherleck im Startmenü. Solche Lecks entstehen, wenn eine Software reservierten Arbeitsspeicher nicht wieder freigibt. Die Folge? Der RAM-Verbrauch steigt stetig an, bis das gesamte System in die Knie geht.

Microsoft bestätigt, dass das Update genau dieses Leck schließt, das beim Öffnen des Startmenüs ausgelöst wurde. Diese Korrektur ist für die Langzeitstabilität essenziell – besonders für Vielnutzer, die häufig auf das Menü zugreifen. Zusätzlich wurden kleinere Bugs behoben, etwa bei der Sprachunterstützung für Arabisch und Hebräisch oder bei Touch-Interaktionen mit App-Ordnern.

Modernisierungsschub in den Einstellungen

Neben den Kernproblemen treibt das Update die optische Modernisierung von Windows 11 voran. In den Konten-Einstellungen wurden Dialogfenster auf das moderne WinUI-Framework umgestellt. Das bringt unter anderem volle Unterstützung für den Dark Mode. Eine weitere Neuerung: Nutzer können jetzt direkt in den Personalisierungseinstellungen .webp-Bilder als Desktop-Hintergrund festlegen.

Der Build ist aktuell nur für Windows-Insider im Beta-Kanal verfügbar, die die neuesten Updates sofort erhalten möchten. Das Insider-Programm dient Microsoft als wichtiges Feedback-Instrument, um Fehler früh zu erkennen, bevor sie Millionen von Nutzern betreffen.

Wegbereiter für das nächste große Update

Die Veröffentlichung ist Teil des Entwicklungszyklus für das erwartete Windows 11, Version 25H2. Korrekturen aus dem Beta-Kanal sind in der Regel nah an einem öffentlichen Release. Daher ist es wahrscheinlich, dass diese Stabilitätsverbesserungen in einem der kommenden Monatsupdates oder Feature-Releases für alle Windows-11-Nutzer bereitgestellt werden.

Die Beseitigung solcher Interface- und Performance-Probleme ist für Microsoft strategisch wichtig. Nur ein flüssiges und zuverlässiges System überzeugt Nutzer, auf Windows 11 zu wechseln oder zu bleiben. Die schnelle Reaktion auf dokumentierte Probleme im Insider-Programm unterstreicht diesen Anspruch. Die breite Nutzergemeinde kann die Fixes in den kommenden Monaten erwarten – für ein stabileres Windows-11-Erlebnis.

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