Wiener Wohnungsmarkt: Angebot an Mietwohnungen schwindet dramatisch
14.01.2026 - 06:21:12Eine neue Analyse zeigt ein besorgniserregendes Bild für Wien. Das Angebot an frei finanzierten Mietwohnungen schwindet, während die Nachfrage hoch bleibt. Experten warnen vor einer Verschärfung der Wohnungsknappheit und steigenden Mieten.
Die Wurzeln der Krise liegen im rückläufigen Neubau. Die Zahl der Fertigstellungen im frei finanzierten Wohnbau sinkt seit Jahren. Für 2025 deckte die Neubauleistung nur etwa die Hälfte des Bedarfs; für 2026 wird ein weiterer Rückgang erwartet.
- Hauptgründe: Anhaltend hohe Baukosten, komplexe Genehmigungsverfahren und Finanzierungsprobleme bei Bauträgern.
- Folge: Die Zahl der Baubewilligungen erreichte zuletzt den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt. Diese Versorgungslücke wird die kommenden Jahre prägen.
Nachfrage-Boom trifft auf Leere
Während das Angebot schrumpft, bleibt die Nachfrage in der wachsenden Metropole robust. 2025 gab es zwar eine deutliche Zunahme der Wohnungstransaktionen – ein Zeichen für Belebung. Doch diese Aktivität trifft auf ein immer knapperes Angebot.
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Experten sind sich einig: Der Wiener Immobilienmarkt wandelt sich nachhaltig vom Käufer- zum Verkäufer- bzw. Vermietermarkt. Die “Schnäppchenphase” ist damit endgültig vorbei.
Mieten ziehen stark an
Die direkte Konsequenz: spürbare Preissteigerungen, vor allem bei Mieten. Besonders dramatisch wird die Lage im neuwertigen Mietsektor eingeschätzt. Prognosen sagen voraus:
* Frei vereinbarte Mieten steigen stärker als Kaufpreise.
* Die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung wird schwieriger.
Politische Akteure haben das Problem erkannt. Die Wiener Grünen kritisierten jüngst einen alarmierenden Rückgang im sozialen Wohnbau – was den Druck auf den frei finanzierten Markt weiter erhöht.
Ein strukturelles Problem mit Langzeitfolgen
Die aktuelle Analyse rückt das Kernproblem in den Vordergrund: die Angebotsverknappung durch stockenden Neubau. Branchenkenner warnen: Die Versäumnisse von heute führen zu spürbaren Preissteigerungen in den Jahren 2027 und 2028.
Eine alleinige Konzentration auf den frei finanzierten Markt reicht nicht aus, um die Wohnversorgung für alle sicherzustellen. Die politische Debatte über die richtige Strategie heizt die Situation weiter an.
Keine Entspannung in Sicht
Für die nahe Zukunft ist keine schnelle Entlastung zu erwarten. Die Pipeline an Bauprojekten für die nächsten ein bis zwei Jahre ist weitgehend festgelegt. Eine signifikante Steigerung der Fertigstellungen ist kurzfristig unrealistisch.
Analysten gehen davon aus, dass sich die Wohnungsknappheit bis mindestens Ende 2026 weiter zuspitzt. Für Mieter und Käufer bedeutet das: Der Wettbewerb wird härter, Verhandlungsspielräume schwinden und schnelle Entscheidungen werden wieder wichtiger. Der Markt steht an einem Wendepunkt.
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