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Wiener Wirtschaftsagentur startet Förderoffensive für Produktion

03.01.2026 - 15:33:12

Wien stellt neue Fördermittel für produzierende Unternehmen bereit, die in Klimaneutralität, Digitalisierung und Energieeffizienz investieren. Anträge können zu drei Stichtagen gestellt werden.

Die Wiener Wirtschaftsagentur hat ihr Förderprogramm für die produzierende Wirtschaft neu aufgelegt. Ab sofort können Betriebe wieder Anträge stellen, um ihre Modernisierung voranzutreiben. Im Fokus stehen 2026 Investitionen in Klimaneutralität, Digitalisierung und Energieeffizienz.

Bis zu 500.000 Euro für Betriebe

Mit zwei Hauptprogrammen will die Stadt den Industriestandort Wien stärken und die Abwanderung von Betrieben verhindern. Die finanziellen Anreize sind konkret:

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  • „Förderung Produktion“: Bis zu 200.000 Euro Zuschuss (50% Förderquote) für neue Maschinen, Personalkosten oder Dienstleistungen zur Prozessoptimierung.
  • „Förderung Standort“: 300.000 bis 500.000 Euro für den Neu- oder Ausbau von Betriebsstätten oder die Verlegung eines Hauptsitzes nach Wien.

Die Programme laufen noch bis Ende 2026 und gelten als klares Bekenntnis zur „Urban Manufacturing“. Wien setzt damit auf eine gemischte Wirtschaftsstruktur, während andere Metropolen oft nur Dienstleister anziehen.

Bonus für Gründerinnen und Klimaprojekte

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Nachhaltigkeit und Diversität. Geförderte Projekte müssen einen Beitrag zu den Wiener Klimazielen leisten. Zusätzlich locken finanzielle Boni:

  • Ein Frauenbonus von 10.000 Euro, wenn eine qualifizierte Frau das Projekt leitet.
  • Ein Gründungsbonus von 5.000 Euro für junge Unternehmen, die im Zuge des Vorhabens entstehen.

Experten sehen in diesen Zusatzanreizen einen wichtigen Hebel, um die oft männerdominierte Produktionsbranche zu öffnen und die Gründungsdynamik zu steigern.

Drei Stichtage für Anträge im Jahr 2026

Wer die Fördermittel nutzen will, muss sich beeilen. Die Einreichung ist nur zu festen Cut-off-Dates möglich:

    1. April 2026
    1. August 2026
    1. Dezember 2026

Eine unabhängige Jury bewertet die Anträge im Wettbewerbsverfahren. Die Entscheidung dauert in der Regel zwei bis drei Monate. Branchenbeobachter raten dazu, die Beratungsangebote der Wirtschaftsagentur früh zu nutzen – die Nachfrage, besonders für Klimaschutzmaßnahmen, wird hoch sein.

Da die aktuelle Förderrichtlinie Ende 2026 ausläuft, könnte dies die letzte Chance sein, von den derzeitigen Konditionen zu profitieren. Für viele Betriebe ist der nicht rückzahlbare Zuschuss ein entscheidender Hebel, um die hohen Kosten für moderne, energieeffiziente Technologien zu stemmen.

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