Wiener, Speckgürtel

Wiener Speckgürtel: Immobilienpreise starten 2026 durch

22.01.2026 - 20:53:12

Die Preise für Einfamilienhäuser im Wiener Umland steigen nach einer kurzen Korrekturphase wieder stark, angetrieben durch hohe Nachfrage, knappes Angebot und den Homeoffice-Trend.

Nach einer kurzen Beruhigung steigen die Immobilienpreise im Wiener Umland wieder deutlich an. Experten prognostizieren für dieses Jahr eine neue Preiswelle, vor allem bei Einfamilienhäusern. Die Gründe: eine Rückkehr der Käufer, ein knappes Angebot und der anhaltende Trend zum Leben im Grünen.

Nachfrage-Boom trifft auf leere Bauland-Reserven

Die Käufer kehren mit neuer Kraft in den Speckgürtel zurück. Stabilisierte Zinsen machen Finanzierungen wieder leistbarer, und Banken geben Kredite lockerer als noch vor zwei Jahren. Gleichzeitig löst sich ein Nachfragestau auf – viele, die bisher abwarteten, werden jetzt aktiv.

Doch diesem Ansturm steht ein schrumpfendes Angebot gegenüber. Viele Neubauprojekte liegen wegen explodierter Baukosten auf Eis. Die Folge: Es entstehen deutlich weniger neue Häuser. Diese Verknappung stärkt die Verhandlungsposition der Verkäufer und treibt die Preise nach oben.

Prognosen: Bis zu 5,8 Prozent mehr für Einfamilienhäuser

Die Zahlen untermauern den Trend. Für Niederösterreich wird 2026 ein durchschnittlicher Preisanstieg von vier Prozent erwartet. Im begehrten Speckgürtel könnte die Nachfrage nach Einfamilienhäusern sogar um 5,8 Prozent zulegen – das heizt die Märkte zusätzlich an.

Anzeige

Viele Immobilienkäufer und Eigentümer verschenken jedes Jahr bares Geld, weil sie Abschreibungsregeln nicht nutzen. Der kostenlose 19-seitige Leitfaden “Abschreibung von A–Z” erklärt degressive AfA, Sonderabschreibungen und aktuelle Regelungen aus dem Wachstumschancengesetz – mit konkreten Beispielen für private Immobilienbesitzer. Planen Sie Renovierungen oder Vermietung? Dann sichern Sie sich die Steuer-Vorteile, bevor die Investition teurer wird. Jetzt kostenlosen Abschreibungs-Leitfaden herunterladen

Damit ist die kurze Phase sinkender Preise offiziell vorbei. Zwischen Ende 2022 und Ende 2024 wurden Immobilien noch rund fünf Prozent günstiger. Jetzt wirken steigende Einkommen und Bevölkerungszuwachs als Preistreiber. Besonders gefragt sind neben Standard-Häusern auch Immobilien in Alleinlage.

Homeoffice befeuert die Landflucht

Der Boom hat auch mit veränderten Lebensgewohnheiten zu tun. Homeoffice ist für viele Alltag, das tägliche Pendeln in die Stadt entfällt. Damit werden Orte in 30 bis 60 Minuten Entfernung von Wien plötzlich hochattraktiv.

Der Wunsch nach mehr Platz, einem Garten und höherer Lebensqualität treibt vor allem junge Familien aus der teuren Hauptstadt hinaus. Hotspots des Zuzugs sind Gemeinden wie:
* Mödling
* Klosterneuburg
* Baden
* Tulln

Die hohen Wiener Immobilienpreise beschleunigen diesen Trend zusätzlich.

Ein kompetitiver Markt kehrt zurück

Die aktuelle Entwicklung markiert das Ende der Korrektur und den Start eines neuen Wachstumszyklus. Für Käufer wird es wieder enger. Experten raten, die aktuelle Zinslage und befristete Förderungen zu nutzen. Ein Zögern könnte in den kommenden Jahren deutlich teurer werden. Der Traum vom Eigenheim im Grünen bleibt lebendig – aber er wird wieder kostspieliger.

Anzeige

PS: Steigende Preise und knapper Wohnraum machen Eigentum attraktiver, aber auch teurer. Unser Gratis-Report zeigt, wie Sie durch gezielte Abschreibungen Ihre Steuerlast senken und Liquidität für Kauf oder Sanierung freimachen – inklusive Checkliste für Eigentümer und Praxisbeispielen. Ideal, wenn Sie jetzt an einen Hauskauf oder Modernisierung denken. Kostenlosen Abschreibungs-Guide sichern

@ boerse-global.de