Wiener Immobilienmarkt startet 2026 mit Preisschub
20.01.2026 - 01:31:12Wiens Immobilienpreise steigen 2026 stärker als im Österreich-Durchschnitt. Eine historisch niedrige Neubauquote trifft auf ungebrochen hohe Nachfrage und macht die Hauptstadt zum Hotspot der Teuerung. Experten sehen das Ende der Preiskorrektur.
Wien übertrifft Österreich-Trend deutlich
Nach einem landesweiten Preisanstieg von 0,9 Prozent im Vorjahr prognostizieren Analysten für 2026 ein Plus von 2,5 bis 3 Prozent. Wien wird diesen Trend klar übertreffen. Damit ist die Phase der sinkenden Preise von 2022 bis 2024 endgültig vorbei.
Gestiegene Einkommen und das Auslaufen strengerer Kreditrichtlinien haben den Markt stabilisiert. Die Finanzierungskosten bleiben zwar höher als in der Niedrigzinsphase, doch die Käufer haben sich an die neuen Bedingungen gewöhnt. Die entscheidende Frage lautet nun: Woher soll der dringend benötigte Wohnraum kommen?
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Wohnbauflaute trifft auf Bevölkerungsboom
Der zentrale Preistreiber ist ein dramatisch sinkendes Neubauangebot. Die Zahl fertiggestellter Wohneinheiten in Österreich wird 2026 voraussichtlich auf rund 31.000 fallen – ein starker Kontrast zu den 60.000 im Jahr 2022.
Gleichzeitig wächst Wien weiter: Bis 2035 werden etwa 150.000 neue Einwohner erwartet. Der robuste Arbeitsmarkt und die hohe Lebensqualität machen die Stadt zum Magnet. Diese Nachfrage trifft auf einen leeren Bautisch. Die Folge ist ein Verkäufermarkt, der sich auch auf den ohnehin angespannten Mietsektor auswirkt.
Bestandswohnungen werden wieder begehrt
Die Preisentwicklung verläuft nicht in allen Bezirken gleich:
* Innenbezirke und exklusive Lagen bleiben aufgrund extremer Knappheit wertstabil oder legen weiter zu.
* Sanierte Altbauten mit Freiflächen im inneren Gürtel sind besonders gefragt.
* Außenbezirke könnten von der Suche nach leistbarem Wohnraum profitieren.
Interessant ist die Entwicklung bei Bestandsimmobilien. Deren Preise sanken in Wien zuletzt um 8,9 Prozent. Diese Korrektur hat die Leistbarkeit verbessert – und die Nachfrage wieder angekurbelt. Qualitativ hochwertige gebrauchte Wohnungen in guten Lagen finden jetzt schnell neue Eigentümer.
Leistbarkeit bleibt auf der Kippe
Die erwartete Teuerung stellt die Bezahlbarkeit von Wohnraum erneut infrage. Trotz gestiegener Einkommen sind die monatlichen Belastungen hoch. Die Schere zwischen Besitzern und Kaufinteressenten droht, sich weiter zu öffnen.
Politiker fordern Maßnahmen zur Ankurbelung des Neubaus. Experten sehen in langwierigen Bewilligungsverfahren ein Haupthemmnis. Gleichzeitig gewinnen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit an Bedeutung, nicht zuletzt wegen günstigerer Bankkonditionen für solche Projekte.
Angespanntes Marktumfeld bis mindestens 2027
Für die kommenden Jahre zeichnet sich ein klares Bild: Die Preise steigen, getrieben von struktureller Knappheit. Eine leichte Belebung der Bautätigkeit wird frühestens 2027 erwartet. Bis dahin verschärft sich der Wettbewerb um jede verfügbare Wohnung.
Für Kaufinteressenten könnte sich dennoch ein kurzes Zeitfenster bieten. Das Angebot an bestehenden Immobilien ist derzeit noch vergleichsweise groß, bevor die Preise durch die Neubauflaute weiter anziehen. Langfristig wird Wohnen in Wien ohne deutlichen Schub im Wohnbau eine teure Angelegenheit bleiben.
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