Wiener Immobilienmarkt meldet sich mit Schwung zurück
13.01.2026 - 13:43:12Der Wiener Kaufmarkt für Eigentumswohnungen erlebt zu Jahresbeginn 2026 einen spürbaren Aufschwung. Sinkende Kreditzinsen und ein knappes Angebot treiben die Nachfrage an – die Talsohle scheint durchschritten.
Nach über zwei Jahren der Stagnation kehrt Bewegung in den Markt. Große Maklernetzwerke und aktuelle Marktanalysen bestätigen diese Woche: Kaufinteressenten werden aktiv. Der Grund ist klar. Die Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) kommen nun bei den Kreditnehmern an und verbessern die Finanzierbarkeit spürbar.
Finanzierungsklima: Endlich wieder Luft zum Atmen
Die monatliche Belastung für neue Immobilienkredite ist gesunken. Zwar sind die Nullzinsen Geschichte, doch die aktuelle Zinslandschaft bietet wieder Planungssicherheit. Banken berichten von einer gestiegenen Bereitschaft, Abschlüsse zu tätigen.
Viele Immobilienkäufer und -investoren verschenken Steuerersparnisse, weil Abschreibungen falsch angewendet werden. Der kostenlose 19-seitige Leitfaden erklärt, wie Sie AfA, Sonderabschreibungen und das Wachstumschancengesetz praktisch nutzen, um Liquidität zu erhöhen und Ihre Rendite zu verbessern. Mit konkreten Beispielen für Eigentumswohnungen und vermietete Bestandsobjekte – ideal, wenn Sie jetzt in einen enger werdenden Markt investieren. Gratis-Leitfaden: Abschreibungen von A–Z herunterladen
Eine wichtige Rolle spielt auch die gestiegene Kaufkraft. Die Reallöhne in Österreich sind zuletzt kräftig gestiegen. Die Angst, den idealen Einstiegszeitpunkt zu verpassen, überwiegt nun die Sorge vor weiter fallenden Preisen.
Preise finden Boden – Bestand ist gefragt
Die Zeiten breiter Preisrückgänge in Wien sind laut aktuellen Daten vorbei. Für das erste Quartal 2026 zeigen die Indikatoren eine Bodenbildung mit leichtem Aufwärtsdrang.
Besonders dynamisch ist der Markt für gebrauchte Eigentumswohnungen. Hier hatten Preiskorrekturen das Niveau attraktiver gemacht. Gut erhaltene Bestandswohnungen in guten Lagen gehen wieder deutlich schneller weg als noch vor einem Jahr. Prognosen gehen für 2026 von einem moderaten Preisanstieg zwischen 2,5 und 3,5 Prozent aus.
Die tickende Zeitbombe: Der Neubau bricht ein
Ein weiterer Markttreiber ist die Sorge vor künftiger Knappheit. Die Fertigstellungszahlen im Wiener Wohnbau sind eingebrochen, weil viele Projekte in der Hochzinsphase gestoppt wurden.
Das Ergebnis? Eine deutlich sinkende Zahl neuer Wohnungen für 2026 und 2027. Branchenkenner warnen vor einem “Flaschenhals”. Das aktuelle Neubauangebot trifft auf wiedererstarkte Nachfrage – während kaum Nachschub produziert wird. Diese drohende Knappheit wirkt als Katalysator für Kaufentscheidungen.
Ausblick: Das Fenster der Gelegenheit schließt sich
Für 2026 zeichnet sich eine Normalisierung ab. Die wilden Ausschläge der Vergangenheit weichen einem stabileren Wachstumspfad. Doch Kaufinteressenten müssen sich umstellen.
Das Zeitfenster für starke Preisverhandlungen beginnt sich zu schließen. Für die zweite Jahreshälfte wird erwartet, dass sich der Verkäufermarkt in begehrten Lagen wieder etabliert. Die Kombination aus sinkenden Zinsen, steigenden Mieten und fehlendem Neubau stützt die Preise mittelfristig.
PS: Wenn der Neubau einbricht und die Nachfrage steigt, entscheidet oft die steuerliche Optimierung über Ihre Rendite. Der Spezialreport zeigt Schritt für Schritt, welche Abschreibungswege (degressive AfA, Sonderabschreibungen) sofort Liquidität freisetzen und wie Sie typische Fallstricke vermeiden. Praxisnah, 19 Seiten – speziell für private Immobilienbesitzer und Investoren. Jetzt Abschreibungsreport kostenlos anfordern


